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Arbeitsmarkt: BA-Chef Weise sieht schärferen Fachkräftemangel

Für Unternehmen in Deutschland wird es immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen. "Der Fachkräftemangel verschärft sich permanent", stellt der Präsident der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, fest.

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Juergen Weise, warnt vor einem zunehmenden Fachkräftemangel. Quelle: dapd
Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Juergen Weise, warnt vor einem zunehmenden Fachkräftemangel. Quelle: dapd

Berlin"Offene Stellen sind immer länger unbesetzt", sagte Weise der "Welt am Sonntag" laut Vorabbericht. Der BA-Chef warnte, dass dies auf Investitionsentscheidungen durchschlage. Wenn Firmen zu dem Schluss kämen, sie könnten in Deutschland nicht mehr in ausreichender Zahl benötigte Arbeitskräfte bekommen, investierten sie in anderen Staaten. Von solchen Entscheidungen erfahre die BA aber gar nichts. "Da sehe ich eine Gefahr."

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Zugleich wollte Weise trotz positiver Anzeichen bei der Wirtschaftsentwicklung keine Entwarnung für den gesamten deutschen Arbeitsmarkt geben. Er rechne in diesem Jahr mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenzahl von drei Millionen, sagte er. Die Debatte über eine Lohnuntergrenze verteidigte der BA-Chef ausdrücklich. Der Mindestlohn dürfe aber nicht zu hoch liegen, sonst vernichte er Arbeitsplätze.

  • 22.04.2013, 13:16 Uhrzombie1969

    2012 sind fast 1 Million Zuwanderer neu nach D gekommen und der Fachkräftemangel ist noch immer nicht behoben. Hier läuft offenbar etwas besonders schief oder es ist voll beabsichtigt. Letzteres scheint eher zuzutreffen.

  • 18.03.2013, 10:23 Uhrpbouvier

    Im Bezug zum Kommentar, dass in den PIGS-Länderns Fachkräfte fehlen und nicht in Deutschland möchte ich auf folgendes aufmerksam machen: Hier in Spanien, einer der sogenannten PIGS-Länder, fehlen gar keine Fachkräfte. Die Mehrheit der Universitären sind übergebildet und vielen von denen sprechen 2 oder 3 Sparachen. Es ist richtig dass hier eine große Arbeitslosigkeit gibt, aber wir haben hier keine Minijobs und auch keine 13 Mio Armen unter dem Teppich um die reale Arbeitslosigkeitrate anderer Länder zu verebergen.

  • 24.02.2013, 20:24 UhrHansSchwab

    Gute Fachkräfte fehlen nicht bei uns, Fachkräfte fehlen in den PIIGSF-Staaten der EU, die haben gegenüber Deutschland schließlich enormen Aufholbedarf. Hätte Deutschland noch mehr Fachkräfte, dann würden die Exportüberschüsse Deutschlands noch höher ausfallen, zulasten der schwachen Staaten in der EU!

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