Arbeitsmarkt
Bis zu zwölf Millionen Arbeitskräfte weniger

Nach Prognosen von Arbeitsmarktforschern steht Deutschland in den kommenden Jahrzehnten vor einem dramatischen Verlust an Arbeitskräften. Ein Trend, der nicht mehr aufzuhalten ist.
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NürnbergBis zum Jahr 2050 werde es rund zwölf Millionen Menschen weniger im erwerbsfähigen Alter geben, prognostiziert das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Zahl der sogenannten Erwerbspersonen werde dann voraussichtlich auf rund 32 Millionen sinken.

Als Grund führt das Nürnberger Institut den zunehmenden Bevölkerungsschwund in Deutschland an. Nach IAB-Einschätzung ist der Trend nicht mehr aufzuhalten: „Selbst wenn es gelingt, dass sich mehr Ältere, Frauen und Ausländer am Erwerbsleben beteiligen, muss sich Deutschland letztlich auf ... ein viel geringeres Arbeitskräftepotenzial einstellen“, betonen die Autoren der Studie. Selbst Zuwanderung aus dem Ausland könne nur einen Teil der erwarteten Arbeitskräftelücke ausfüllen.

Wirtschaft und Gesellschaft müssten sich daher frühzeitig darauf einstellen, das es künftig in Deutschland weniger Arbeitskräfte gibt. Der Bevölkerungsschwund wird sich laut IAB schon in den kommenden Jahren auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen. Bis zum Jahr 2025 werde die Zahl der Arbeitskräfte um fast 3,5 Millionen auf 41,3 Millionen zurückgehen. Dabei unterstelle diese Prognose bereits pro Jahr rund 100 000 ausländische Zuwanderer. Selbst bei einer doppelt so hohen jährlichen Zuwanderung werde im Jahr 2025 auf dem Arbeitsmarkt eine Lücke von 2,3 Millionen klaffen, geben die Arbeitsmarktforscher zu bedenken. Diese Lücke müsse allerdings nicht zwangsläufig zu einer Fachkräftemangel führen; dazu müssten allerdings mehr Menschen besser ausbildet werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Arbeitsmarkt: Bis zu zwölf Millionen Arbeitskräfte weniger"

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  • Die Nachfrage nach Arbeitskräften wird aber in der Bundesrepublik auch weiter sinken weil der Binnenmarkt weiter schrumpft. (Jedes Jahr 200.000 Deutsche weniger)

    Es ist dringend davon abzuraten, den Geburtenrückgang durch Gastarbeiter zu kompensieren.

    Es ist wichtiger die vorhandenen Gastarbeiter zurückzuschicken, wie es in den Verträgen vorgesehen ist.

    Den Geburtenrückgang ist durch eine Familienfreundliche Politik zu begegnen.

  • Viele Menschen könnten ja arbeiten, aber sie wollen nicht, weil sie sich nicht AUSBEUTEN lassen.

    Kuckt doch an,was unserer Politiker machen. Das Währungssystem ist kaputt, aber keiner sagt es.

    Wir leisten Widerstand nach Paragraph 20 Absatz 4 Deutsches Grundgesetz !

  • Bezahlu´ng der Arbeitnehmer heißt das Zauberwort - und schon gits dafür Fachkfäfte.

    Und wenn man sieht was alles wegfallen wird (Austobranche-> Elektrofahrzeuge)
    Es muß DARUM nicht bange werden!

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