Arbeitsmarkt
Von der Leyen will Fachkräftemangel bekämpfen

Qualifizierte Fachkräfte könnten in den kommenden Jahren immer knapper werden. Damit droht die Gefahr einer Wachstumsbremse für die deutsche Wirtschaft. Bundesarbeitsministerin von der Leyen geht nun in die Offensive.
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BerlinBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will verstärkt gegen den drohenden Fachkräftemangel vorgehen. „Arbeitskräfte werden knapp werden, und wenn wir nicht handeln, wird es zu einer Wachstumsbremse kommen“, warnte die Ministerin am Donnerstag bei der Vorstellung einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey in Berlin. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) könnte die Zahl der Arbeitskräfte bis 2025 von derzeit 44,6 Millionen um 6,5 Millionen auf 38,1 Millionen sinken.

Von der Leyen verwies darauf, dass es allerdings ein schlummerndes Potenzial von mehreren Millionen Arbeitskräften gebe. Zentrale Gruppen für das Schließen der Fachkräftelücke seien Frauen, Ältere und junge Menschen mit schlechten Startchancen. Qualifizierte Zuwanderung könne ein weiterer Baustein sein. „Ohne die Frauen geht es nicht, weder in der Breite, noch in der Spitze“, sagte von der Leyen. Durch einen Anstieg der Erwerbstätigenquote bei Frauen auf 70 Prozent und gleichzeitig höherer Stundenzahl könnte das Fachkräftepotenzial um rund eine halbe Million bis 1,5 Millionen erhöht werden.

Noch im Mai will die Bundesregierung ein Strategiepapier ins Kabinett einbringen, in dem der momentane Stand des Fachkräftemangels analysiert wird und zugleich Herausforderungen skizziert werden. Das „Konzept Fachkräftesicherung“ befinde sich derzeit im Abstimmungsprozess mit den betroffenen Ministerien. Parallel dazu fänden Gespräche mit den Sozialpartnern statt, sagte die CDU-Politikerin.

Darüber hinaus kündigte von der Leyen ein Konzept an, in dem aufgezeigt werden soll, in welchen Ländern die Suche nach potenziellen Fachkräften besonders aussichtsreich erscheint.

McKinsey-Deutschlandchef Frank Mattern betonte, auch die Unternehmen hätten eine Verantwortung. „Gebratene Tauben, die quasi von allein den Untenehmen ins Maul fliegen, wird es hier in Zukunft nicht mehr geben“, sagte er. Sollte es nicht gelingen, ausreichend Fachkräfte zu gewinnen, werde Deutschland ein enormes Wachstumspotenzial vergeben.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Arbeitsmarkt: Von der Leyen will Fachkräftemangel bekämpfen"

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  • Ist Frau von der Leyen schon mal aufgefallen,daß wir auch einen enormen Fachkräftemangel bei Politikern haben? Vielleicht sollte man da auch mal im Ausland suchen. Billiger wären die wahrscheinlich auch.Schade dabei wäre nur ,daß von den abgestetzten Politikern keiner von Hartz 4 leben müsste. So werden sie nie erfahren wie gemütlich es ist bei uns römisch dekadenten.

  • Madam sie sprechen mir aus den Herzen. Die Umverteiler da oben sind an ihre Grenzen gestossen nun geht nur noch ein Betrug löst den anderen ab und jeder muss immer grässer sein als der vorrangegangene.

  • Diese Ministerin ist absolut unfähig. Es ist, nach meiner mehr als 15-jährigen Erfahrung in der Erwachsenenbildung absolut unmöglich, aus den "dilletierend geschaffenen" Langzeitarbeitslosen, die erkennbaren Lücken zu schließen.
    Die zwischen der BA, den sog. "Jobcentern" und der BA bestehende " Qualifizierungsmafia" werde ich im Mai ds. Jahres im Rahmen eines Sozialgerichtsverfahrens vorführen. Einem Arbeitsvermittler eines der größten Bildungsträger erfolgr. Vermittlungen abzuv erlangen ist absurd, so wie das gesamte System der Erwachsenenbildung. Von einigen wenigen Ausnahmen soll nicht die Rede sein.
    Nur ein Negativbeispiel: Zur Qualifizierung von Sicherheitskräften wurden TN eingeladen, die über eineinalb Seiten Einträge im Strafregistier vorzuweisen hatten. Für diese wurde, seitens der "Ausbilder" auch noch eine Schiessausbildung gefordert. Frau "von der Leyen" widmen Sie sich ihrer Familie, um des Himmels Willen jedoch nicht um Bedürftige. Wenn jemand der Unterstützung bedarf, dann sind Sie es. Dies, offenkundig, in mannigfaltiger Hinsicht.
    MfG
    Thomas Günther

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