Arbeitsmarkt Weniger als 2,5 Millionen Arbeitslose

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September auf den geringsten Stand seit Juni 1991 gefallen. Derzeit sind 2,449 Millionen Erwerbslose registriert – weniger als im Vormonat und weniger als im Vorjahr.
Update: 29.09.2017 - 10:08 Uhr 14 Kommentare
Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter sehr positiv. Quelle: dpa
Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter sehr positiv.

(Foto: dpa)

NürnbergDurch den Herbstaufschwung ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im September auf 2,449 Millionen gesunken. Das ist der niedrigste Wert in diesem Monat seit der Wiedervereinigung. Gegenüber August nahm die Zahl der Erwerbslosen um 96.000 ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Jobsucher um 159.000 zurück. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,5 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter sehr positiv“, sagte BA-Chef Detlef Scheele am Freitag in Nürnberg. Im Zuge der einsetzenden Herbstbelebung habe die Arbeitslosigkeit sogar stärker als üblich abgenommen. In den vergangenen drei Jahren war die Zahl der Jobsucher im September im Schnitt um 86.000 zurückgegangen.

Die sinkende Arbeitslosenzahl hat hauptsächlich saisonale Gründe: Nach Ende der Werksferien stellen Unternehmen im Herbst wieder verstärkt Mitarbeiter ein. Auch finden viele junge Leute einen Job, die nach Ende ihrer Ausbildung nicht übernommen worden waren und sich deshalb zum Sommerbeginn arbeitslos gemeldet hatten.

Aber auch saisonbereinigt sank die Zahl der Jobsucher: Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl lag im September bei 2,506 Millionen. Damit waren rund 23.000 Männer und Frauen weniger ohne Job als im August - im Westen sank die Zahl um knapp 17.000, im Osten um gut 5000.

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Die Beschäftigung wachse gleichzeitig weiter und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern steige in diesem Monat kräftig, sagte Scheele. Zuletzt waren 773.000 offene Stellen bei der BA gemeldet - 86 000 mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Erwerbstätigen lag nach Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes im August bei 44,50 Millionen - ein Plus von 64.000 gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 692.000 Erwerbstätige mehr. Der Anstieg gehe allein auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück, hieß es. Diese hat nach der Hochrechnung der BA von Juni auf Juli saisonbereinigt um 57.000 zugenommen. Damit hatten 32,15 Millionen Menschen in Deutschland zuletzt einen regulären Job.

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14 Kommentare zu "Arbeitsmarkt: Weniger als 2,5 Millionen Arbeitslose"

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  • Ausgehend dann von nur einer Person, von der Deutschlands ökonomische Zukunft derzeit abhängig ist – also eine Reduzierung von 8 Mio. auf 1 Person?

  • Herr Kabus,

    ich werde dann die Räume über Schengen hinaus nutzen wollen.

    Ich kann, ich will, ich werde!

  • Hallo, Herr Günther Heck

    „ Jürgen Fritz: Ökonomische Zukunft Deutschlands liegt auf dem Rücken von nur 8 Millionen Bürgern“

    Das ist deutlich zu kurz gesprungen, denn es ist noch viel schlimmer.

    Die ökonomische Zukunft Deutschlands hängt von den gewählten BT-Abgeordneten ab – derzeit etwas über 700. Wenn man großzügiger sein will, kann man noch ungewählte einflussreiche Partei-Mitglieder und Vertreter von Lobbys und Verbänden dazu rechnen.

  • Das war's dann äh für heute meine ich!

    Träumer, linke Spinner und ökonomische Analpahbeten ingteressiert keine Ökoniomie, oder Volkswirtschaft. Die bestzen andere Themn und brauchen daher den Beitrag von Jürgen Fritz nicht zur Kenntnis zu nehmen.

    Es sind nur Zahlen und Zusammenhänge, die so manchen vielleicht interessieren.

    Viel Spaß bei der Erkenntnisgewinnung!







  • Langfristige Folgen
    Bereits jetzt wandern jedes Jahr netto rund 80.000 der jungen, besonders Tüchtigen aus Deutschland ab (140.000 gehen pro Jahr, 60.000 kommen zurück, macht einen Negativsaldo von 80.000). 80.000 von 8 Millionen sind aber ein Prozent pro Jahr! In 20 Jahren 20 Prozent, sofern diese Quote nicht noch steigen wird, wovon auszugehen ist, da die Zustände sich bei uns von Dekade zu Dekade drastisch verschlechtern werden.

    In spätestens 25 Jahren könnte also ein Viertel der Leistungsträger das Land längst verlassen haben, sofern sich dieser Prozess nicht sogar noch beschleunigt. Gleichzeitig wird sich die Anzahl derer, die nicht sehr produktiv sind oder sogar vollständig mit ernährt werden müssen, immer weiter erhöhen, schon ohne Massenimmigration von Unqualifizierten. Diese verstärkt das Problem aber nochmals drastisch.

    Die Länder, die ihre Zuwanderung streng regeln und sich ganz genau aussuchen, wen sie einreisen lassen, werden immer wettbewerbs- und leistungsfähiger, während die anderen immer weiter zurückfallen werden.

    Kompetenzfestungen wie Singapur oder die Schweiz lassen ihren Leistungsträgern nicht nur knapp Hälfte ihres Bruttoverdienstes in der eigenen Tasche, sondern 75 Prozent.

    Zudem haben sie viele andere Probleme deutlich weniger als Deutschland, welches jeden rein lässt und sich dann sogar noch als unfähig erweist, Verbrecher, also Personen, die der Gemeinschaft massivst schaden, abzuschieben. Ein Land, welches Menschen ohne Ausweispapiere einreisen lässt, aber nicht fähig oder nicht willens ist, sie, obschon deutsche Gerichte das verfügt haben, wieder loszuwerden, weil sie keine Papiere haben.

  • Realisten, ökonomische Analphabeten und linke Spinner

    Einem Teil der restlichen 82 Prozent ist zwar klar, dass man diese 18 Prozent nicht unendlich schröpfen kann, dass also die gigantischen Summen, welche für die „Flüchtlinge“ verbraten werden, dann zwangsläufig an tausend anderen Stellen fehlen, aber eben nur einem Teil.


    Ein anderer Teil (ökonomische Analphabeten) meint entweder vollkommen naiv und realitätsfern „Ach, das wird schon irgendwie gehen“, so nach dem Motto „der Strom kommt aus der Steckdose und das Wasser aus der Leitung, war schon immer so, seit ich ‚denken‘ kann“. Oder aber andere meinen: „Dann müssen wir halt die 18 Prozent noch viel mehr schröpfen, hoch mit den Steuern und Abgaben, die haben doch genug“.

    Die Auswirkungen beschreibt Prof. Gunnar Heinsohn wie folgt: „gerade die Könner, denen man den Fall der deutschen Konkurrenzfähigkeit von weltweit Rang 6 (2014) auf 12 (2016) nicht dauerhaft verheimlichen kann, werden dadurch mindestens so demoralisiert wie durch Terror und sexuelle Übergriffe. Wenn Politiker sich mit neuen Hilfsmilliarden profilieren, heißt das letztlich: Opfert euch für Rentner, Fremde und den Euro …“

  • Hier nun mal weitere Fakten zu einem Sozialschmarozerlstaat, der anscheinend die Zukunft schon verpennt hat!

    Auszug eines Beitrags von
    Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte für das Lehramt.

    In Deutschland leben aktuell ca. 82,8 Millionen Menschen. Ca. 44 Millionen (53 Prozent) gehen einer Beschäftigung nach. Aber nur 27 Millionen (weniger als 33 Prozent) sind Nettosteuerzahler, zahlen also mehr an Steuern und Abgaben als sie an staatlichen Transfers selbst beziehen.

    Nur diese 27 Millionen, weniger als ein Drittel, tragen das ganze System.

    Von den 27 Millionen Produktiven sind aber wiederum rund 12 Millionen direkt oder indirekt vom Staat abhängig (Staatsbedienstete, Lehrer, Professoren, Richter, Staatsanwälte, Politiker, Polizisten, Soldaten, Verwaltungsbeamte und –angestellte etc.).

    Diese werden also auch wieder von den Steuern und Abgaben der restlichen 15 Millionen bezahlt. Würden diese 15 Millionen wegfallen, wäre gar kein Geld da, die Staatsbediensteten zu bezahlen.

    Entscheidend sind also diese 15 Millionen nicht vom Staat abhängigen Nettosteuerzahler.

    Die 12 Millionen vom Staat abhängigen Nettosteuerzahler ziehen den Karren zwar auch essenziell mit, sie sorgen quasi dafür, dass die anderen überhaupt eine Basis haben, um etwas erwirtschaften zu können, sie sind aber ökonomisch letztlich von den 15 Millionen Nettosteuerzahlern außerhalb des Staates abhängig, weil diese ihre Gehälter ja mit erwirtschaften müssen.


    Und zusätzlich müssen diese natürlich die Transfers für die anderen 56 Millionen (83 Millionen minus 27 Millionen) ermöglichen.

    Konzentrieren wir uns also auf die 15 Millionen in der Wirtschaft produktiven Nettosteuerzahler, die den Karren primär ziehen. Circa die Hälfte von diesen, rund 8 Millionen, ist unter 45 Jahre alt.

    Diese 8 Millionen sind langfristig entscheidend, weil die Ü45 im Laufe der nächsten 1 bis 20 Jahren allmählich ins Lager derjenigen wechseln, die zu hun

  • Fortsetzung:

    Wenn dann noch in vielen -und es werden täglich mehr- Klasssen mit zum Teil von 40-70% mit Kindern von Migranten bespickt sind und deren Eltern der Kinder nicht oder nur sehr mangelnd die deutsche Sprache sprechen und verstehen, zeugt dass über Versäuminisse über Jahrzehnte im Land.


    LEHRER-BILDUNG

    DRINGENDER HANDLUNGSBEDARF
    DER INDEX FÜR DAS HANDLUNGSFELD LEHRERBILDUNG
    SINKT GEGENÜBER DEM VORJAHR UM
    WEITERE 2 PUNKTE AB UND LIEGT NUN BEI -6
    PUNKTEN. DIE LEHRER-BILDUNG BLEIBT DAMIT DAS
    EINZIGE HANDLUNGSFELD, FÜR DAS IM ZWEITEN
    JAHR IN FOLGE EINE NEGATIVE ENTWICKLUNG
    HINSICHTLICH DER ANGESTREBTEN ZIELE ZU KONSTATIEREN
    IST

    Und wer nun glaubt, dass das alles keine Relevanz in der zukünftigen Entwicklung der dt. Volkswirtschaft haben wird, braucht sich um seine niedrige Rente und sein Vermögen und Leistungskürzungen in der GKV u.v.m. erst recht keine Gedanken machen.



    Jürgen Fritz: Ökonomische Zukunft Deutschlands liegt auf dem Rücken von nur 8 Millionen Bürgern

    Von Gastautor Jürgen Fritz7. August 2017 Aktualisiert: 21. September 2017 21:16
    Nur 27 Millionen Nettosteuerzahler auf fast 83 Millionen Einwohner. Davon 12 Millionen vom Staat Abhängige, die von den verbleibenden 15 Millionen ebenfalls mitversorgt werden müssen. Und jetzt auch noch Millionen Immigranten zu 90 Prozent ohne adäquate Qualifikation. Wann wird das Ganze kippen?

  • Die Zahl der Arbeitssuchenden hat sich statistisch um 3,3% erhöht.

    Gravierend ist das dies sich bei dem Ausländeranteil dies um 25,6% erhöht hat. Man kann es ja auf der Straße und an öffentliche Plätzen regelrecht nicht
    übersehen.

    Ferner fällt auf, dass sich die Zahl der Erwerbsunfähigen bei dem Ausländeranteil um 44,7% exorbitant erhöht hat.

    Setzt man die Bevökerung in Deutschland ins Verhältnis zum Ausländeranteil braucht man sich über die kommenden Jahre über unserer Sozialkassen Kranken-u. Pflege und steigenden Beiträgen bzw. Leistungskürzungen nicht zu wundern.

    Irgendjemand wird das bezahlen dürfen. Und wenn es dann nun mal die Kinder und Enkel sein werden.

    Die deutsche Wirtschaft wird in Bereich der Digitalisierung bestimmt nicht in den Himmel wachsen.

    Es fehlen uns gänzlich Gegenspieler von Apple, Google, Amazon, Samsung, Facebook & Co.

    Und das Personal wird u.a in den Schmieden Harvard, Princeton, Yale, MIT, Cambridge, Oxford oder der ETH dafür geboren.

    Elite-Unis in Deutschland sind allenfall die LMU Müchen und die TU mit Plätzen zwischen 20 bis 50.

    Das diese Dinge und Entwicklungen in Deutschland nicht im Kontext mit einer der dt. Volkswirtschaft stehen und wohlmöglich keine Relevanz haben, glauben nur Träumer, die die Realität aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur nicht erfassen.

    Migration -u. Flüchtlinge und damit Sicherheit, Sozialsyteme, Rente, Pflege u.a. werden niemals der Schlüssel für dauerhaften Erfolg unserer wenigen Hochbegabten sein.

    Die Mitbewerber des 21. Jahrhunderts werden in Erfolgsgarantiezentren namens Harvard, Oxford, Cambridge & Co. für Google, Facebook & Co, vorbereitet.

    Und das Dilemma beginnt schon bei unseren teilweisen unmotivierten Lehrern.
    Wieso sollen die vielen unmotivierten und nicht Fortbildungswilligen Lehrer unsere Kinder und Enkel dann motivieren ?








  • Arbeitslose

    insgesamt 2.607.607 100,0 -158.697 -6,1
    Deutsche 1.964.660 73,3 -170.545 -8,7
    Ausländer 636.954 26,5 +10.946 +1,7


    Arbeitslosigkeit -96.000 ggü. Vormonat

    Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte -34.000 ggü. Vormonat !!!!


    Regelleistungsberechtigte Grundsicherung-Arbeitssuchende

    Insgesamt 6.119.096 100,0 +194.011 +3,3!!!
    Deutsche 4.082.663 66,7 -221.790 -5,2
    Ausländer 1.997.519 32,6 +406.570 +25,6


    Nicht Erwerbsfähige-Leistungsberechtigte

    insgesamt 1.711.292 100,0 +103.789 +6,5
    Deutsche 1.184.591 69,2 -56.228 -4,5
    Ausländer 507.292 29,6 +156.635 +44,7!!!

    Wie stark belastet das gegenwärtig und auch zukünftige die GKV

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