Arbeitsmarktpolitik
Merkel ist gegen allgemeine Mindestlöhne

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre Skepsis gegen flächendeckende Mindestlöhne bekräftigt. Ihre Leitlinie sei es, mehr Arbeitsplätze zu schaffen sagte sie am Dienstagabend im ZDF-„heute journal“.

HB BERLIN. Es werde eine intensive Diskussion geben „über Kombilöhne, über den Niedriglohnbereich“. Sie glaube aber nicht, „dass einheitliche Mindestlöhne für Deutschland die Antwort sind“.

Die SPD plädiert für eine Ausweitung der Mindestlöhne über die Bau- und die Gebäudereinigerbranche hinaus. Auf eine genaue Höhe legten sich die Sozialdemokraten nicht fest. Die Gewerkschaften befürworten einen Mindestlohn von 7,50 Euro.

Gegen diesen Vorschlag hatte sich Merkel bereits beim DGB-Bundeskongress im Mai in Berlin ausgesprochen. Dies führe nicht zu mehr Arbeitsplätzen, sagte sie.

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