Arbeitswillige Flüchtlinge
Bürokratie behindert junge Migranten

Es leben mehrere Zehntausend gut ausgebildete Flüchtlinge in Deutschland, doch noch immer können viele nicht arbeiten oder ins Arbeitsleben starten. Denn viele Arbeitsämter wissen nicht um die Rechte der Flüchtlinge.
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NürnbergDie Berufsausbildung junger Flüchtlinge scheitert nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern trotz verbesserter Gesetze immer noch an Hürden in vielen Behörden. Auch herrsche etwa bei Arbeitsagenturen oft Unkenntnis darüber, dass selbst geduldete junge Flüchtlinge seit 2009 unter erleichterten Bedingungen eine Lehre beginnen könnten. Dabei seien unter ihnen viele junge Leute, die als ausgebildete Fachkräfte gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hätten, urteilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie.

Zwischen 2009 und Juni 2013 hätten bei den Arbeitsagenturen nur einige hundert Flüchtlinge Anträge auf eine Ausbildung gestellt, berichtet die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit. Dabei hätten am Jahresende 2013 rund 94.500 geduldete Ausländer in Deutschland gelebt. Mehr als die Hälfte sei jünger als 30 Jahre gewesen, berichtet das IAB.

Ein großes Hindernis auf dem Weg zu einer Berufsausbildung sei oft der Umstand, dass junge Flüchtlinge ihre Pässe auf der Flucht vernichteten, um ihre Herkunft zu verschleiern und so eine spätere Abschiebung zu verhindern. Die Beschaffung der Papiere sei oft schwierig. Manche Ausländerbehörden gäben aber erst grünes Licht für die Lehre, wenn alle Dokumente vorlägen. Anderen Ausländerbehörden genüge dagegen, dass die jungen Ausländer sich intensiv um die Papiere bemühten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Arbeitswillige Flüchtlinge: Bürokratie behindert junge Migranten"

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  • Na sowas. Leben nun 10 tausende gut ausgebildete Flüchtlinge in Deutschland oder müssen sie noch ausgebildet werden?
    In der Überschrift steht wiedermal etwas völlig Anderes als im Artikel.
    Wie soll man das nun nennen? Das Unwort des Jahres mögen die Journalisten ja nicht so richtig.

  • Denkfabrik der Bundesagentur.
    HaHaHaHa................................

  • Rechte der Flüchtlinge? Sie haben nur Rechte in Ihrer Heimat! Warum weigern Sie sich dort Ihre Rechte zu fordern, ein zu klagen. Ich habe die Arbeitsämter, Argen, Jobcenter nur als deutschfeindlich kennen gelernt! Bei Nachfragen: Verklagen Sie uns gefälligst. Das war reiner Kundendienst für deutsche Arbeitssuchende in Berlin!

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