ARD-Deutschlandtrend
FDP wieder unter fünf Prozent

SPD und Grüne sind nach ihren Erfolgen bei den jüngsten Landtagswahlen auch bundesweit im Aufwind. Unterdessen verliert die schwarz-gelbe Koalition an Zustimmung. Besonders für die FDP sieht es schlecht aus.
  • 9

BerlinIn dem am Freitag veröffentlichten ARD-Deutschlandtrend legen SPD und Grüne um je einen Punkt auf zusammen 45 Prozent zu, während die schwarz-gelbe Koalition wegen der FDP einen Punkt auf zusammen 38 Prozent einbüßt.

Demnach würden unverändert 34 Prozent der Bürger für die Union stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die FDP gibt nach der Stabilisierung nach den Wahlerfolgen bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein einen Punkt ab und würde mit vier Prozent den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen. Die SPD verbessert sich gegenüber der Umfrage von Anfang Juni um einen Punkt auf 31 Prozent, die Grünen legen einen Prozentpunkt auf 14 Prozent zu. Auch die Linkspartei macht einen Punkt auf sechs Prozent gut, während die Piratenpartei wie in anderen Umfragen auch weiter in der Wählergunst verliert und einen Punkt auf acht Prozent abgibt.

Zwei Drittel der Deutschen glauben der Umfrage zufolge an den Fortbestand des Euro. 66 Prozent vertraten die Ansicht, dass es die gemeinsame Währung auch in fünf Jahren noch gibt. 30 Prozent erwarten, dass sich der Euro nicht halten wird.

Für den Deutschlandtrend befragte Infratest dimap 1000 Wahlberechtigte am 18. und 19. Juni.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " ARD-Deutschlandtrend: FDP wieder unter fünf Prozent"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Im großen und ganzen haben wir nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ja, es stimmt, Union und FDP verkaufen unser deutsches Herz an Europa. Kein Opfer für Euro und Südländer, das unseren Regierenden zuviel wäre. Und dann noch das Gefasel vom europäischen Patriotismus. Wieviel Deutsche fühlen sich wohl staatspolitisch gesehen als Europäer? Wohl nur eine Minderheit. Gleichzeitig muss aber auch gesehen werden, dass die Linken Parteien SPD und Grüne den Ausverkauf Deutschlands an Europa wohl noch viel brutaler betreiben würden, wenn sie an der Regierung wären, als die gegenwärtigen Koalition. Auch graut es mir davor, dass die fast schon ökofaschistisch veranlagten Grünen bei einer Regierungsbeteiligung Haus- und Immobilienbesitzer zur Ökovollsanierung von 60000 Euro pro selbstgenutzer Immobilie zwingen könnten. Wer hat das denn schon? So manche ärmere Oma Berta müsste wohl aus dem eigenen Häuschen ausziehen. Mit der FDP ist es so eine Sache. Gewiss, sie hat die Megavolksunterdrückungsreform
    namens Agenda 2010 noch am wenigsten gewollt. Gleichzeitig kochen weite Teile ihrer Kernwählerschaft aber vor Verachtung gegenüber ärmeren Rentner und Arbeitslosen. Auch verweigert sich die FDP der notwendigen Höherbesteuerung der Besserverdienenden. Mit einer solchen Höherbesteuerung könnten sinnvolle Infrastrukturprogramme durchaus angestossen werden. Ein Blick in den Verkehrswegeplan der Bundesrepublik Deutschland zeigt deutlich, dass genügend Strassen, Brücken und Schienen zu bauen beziehungsweise zu erneuern wären. Das Gerede von der Strasse ins Niergendwo ist nur Propaganda der neoliberalen Täterschichten mit FDP Stallgeruch, die eine höhere Besteuerung zur Finanzierung solcher Infrastrukturmassnahmen fürchten. Insgesamt verdiente es die FDP schon einmal vom Wähler aus dem Bundestag gekickt zu werden. Vielleicht könnte sie sich dann erneuern.

  • Muß natürlich heißten Art. 56 bzw. 64 des GG Etschuldigung

  • Mir auch
    Heute muß ich mich fast schämen im Freundeskreis, wenn ich das sage
    Aber ist die FDP nicht auch nur ein Spiegelbild der gesamten Politik?
    Quer durch alle Parteien haben wir doch keine Leute mehr mit Format, mit Fachwissn und vor allem mit dem Willen, das Beste für Deutschland zu tun.
    Wir haben eine große Menge Antidemokraten und vor allem eine Überzahl Politiker, die antideutsch eingestellt sind.
    Die Grünen sind es ja insgesamt und machen daraus auch keinen Hehl. Sie setzen ja auch Zuwanderr über die Deutschen
    Aber die SPD, die Partei Bebels und Lasalles, einstmals die Partei des kleinen Bürgers ist ebenfalls auf dem antideutschen Trip.
    Es sind ja nur noch Berufspolitiker, für die der Budnestag die einzige Verdientmöglichkeit ist, das sie im wirklichen Arbeitsleben scheitern würden in Ermangelung von Ausbldung und Kenntnissen. Vom Hörsaal in den Plenarsaal, das kann nicht funkitonieren. Wir Bürger müssen es ausbaden
    Wir bräuchten ganz neue Parteien, die mal wieder exakt nach Art. 20 des GG ihre Arbeit tun

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%