Atom-Müll: Altmaier verhandelt mit Akw-Betreibern über Zwischenlager

Atom-Müll
Altmaier verhandelt mit Akw-Betreibern über Zwischenlager

Kommenden Mittwoch trifft sich Bundesumweltminister Altmaier mit den Vertretern der Energieriesen. Für 26 Castoren, die eigentlich nach Gorleben gehen sollten, muss ein Zwischenlager gefunden werden.
  • 1

BerlinAuf der Suche nach einem Zwischenlager für deutschen Atommüll verhandelt Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) in der kommenden Woche mit den vier Betreiberfirmen von Atomkraftwerken. Das Bundesumweltministerium bestätigte am Samstag einen Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Focus", wonach sich Altmaier am Mittwoch mit Vertretern der Unternehmen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall zusammensetzen will.

Geklärt werden soll dem Bericht zufolge, unter welchen technischen und finanziellen Bedingungen die Konzerne bereit sind, ihre Zwischenlager an Akw-Standorten für weiteren Atommüll zu öffnen. Denn für 26 Castoren mit wiederaufbereitetem Atommüll, die eigentlich ins niedersächsische Gorleben gebracht werden sollten, muss nun ein anderer Platz gefunden werden. Bei der Einigung auf eine neue Endlagersuche hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, dass Gorleben keine weiteren Castoren aufnimmt.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Atom-Müll: Altmaier verhandelt mit Akw-Betreibern über Zwischenlager"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Gorleben ist ein genehmigtes sicheres Zwischenlager mit genügend Kapazität für die noch anzuliefernden Behälter. Es gibt keinen sachlichen oder juristischen Grund, die Behälter dort nicht gemeinsam zwischenzulagern.

    Schon der Streit über andere Optionen kostet (mein) Steuergeld.

    Ursache der Suche nach anderen Optionen ist doch schlichtweg die permanente Feigheit legitimierter Volksvertreter vor nicht legitimierten, Straftaten begehenden Horden und ihren politischen Anstiftern. Es ärgert mich maßlos, daß ich für deren Feigheit mein sauer verdientes Geld zum Fenster rauswerfen muß.

    Wäre ich Verantwortlicher in einem Energiekonzern, würde ich mich mit diesen Feiglingen, die noch dazu im Begriff sind, die Existenz meiner Firma zu vernichten, gar nicht erst an einen Tisch setzen.

    Es wäre überdies eine tolle Gelegenheit, auch mal das "NIMBY" zu benutzen. Was für eine schöne Vorstellung, sich einfach mal zurückzulehnen und diesen -Selbstzensur- bei ihren hilflosen Versuchen zuzusehen, ein selbstgeschaffenes Problem zu lösen. Köööstlich (naja, wenn's deren Geld wäre...)

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%