Atomkraft
Greenpeace blockiert Atomkraftwerk Krümmel

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben sich an das Eingangstor zum Atomkraftwerk Krümmel gekettet. Greenpeace fordert eine endgültige Stilllegung des Reaktors.

HB GEESTHACHT. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat das Einfahrtstor zum abgeschalteten Atomkraftwerk Krümmel versperrt. Mehrere Aktivisten ketteten sich an das Eisentor, wie Augenzeugen berichteten. Die Polizei griff zunächst nicht ein. Auf einem Schild hieß es: "Geschlossen wegen Unzuverlässigkeit".

Greenpeace fordert von der Atomaufsicht des Landes Schleswig-Holstein, Vattenfall die Lizenz zum Betreiben von Atomkraftwerken zu entziehen und den Reaktor Krümmel endgültig stillzulegen.

Das Kraftwerk ist seit einem Transformator-Kurzschluss am Samstag auf unabsehbare Zeit abgeschaltet. Nach der Panne kam es zu schweren Störungen im Stromnetz von Hamburg und Teilen von Schleswig-Holstein. Der Unfall hatte Ähnlichkeit mit dem schweren Unfall von vor zwei Jahren, als nach einem Brand der Reaktor für zwei Jahre stillstand. Die schleswig-holsteinischen Atomaufsicht will nun die Zuverlässigkeit des AKW-Betreibers Vattenfall prüfen lassen.

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