Atomkraftwerke
Biblis A und Brunsbüttel müssen vom Netz

Die Betreiber der Atomkraftwerke Biblis A und Brunsbüttel sind vor dem Bundesverwaltungsgericht mit dem Versuch gescheitert, längere Laufzeiten zu erreichen. Die Richter wiesen in letzter Instanz die Klagen zurück, die auf eine Übertragung von Reststrommengen aus dem stillgelegten Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich abzielten.

HB LEIPZIG. Damit hätten die wegen des Atomausstiegs in einigen Monaten ebenfalls zur Stillegung anstehenden Meiler in Biblis und Brunsbüttel länger laufen können. Mit ihren darauf abzielenden Klagen waren die AKW-Betreiber bereits in den unteren Instanzen gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht wies jetzt auch die dagegen gerichtete Revision zurück.

Diese war vom Energiekonzern RWE Power AG als Betreiber des Kraftwerks im südhessischen Biblis sowie der zum Vattenfall-Konzern gehörenden Betriebsgesellschaft in Brunsbüttel beantragt worden.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat eine derartige Übetragung von Reststrommengen auf alte Reaktoren wie in Biblis und Brunsbüttel immer abgelehnt. Stattdessen hatte er an die Energiekonzerne appelliert, ihnen zustehende Reststrommengen aus alten Meilern auf neuere und modernere Anlagen zu übertragen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%