Atommüll
Karlsruhe macht Weg für Endlager Schacht Konrad frei

Die Errichtung und der Betrieb des Atommüllendlagers Schacht Konrad verstoßen laut Bundesverfassungsgericht nicht gegen das Grundgesetz. Eine gegen das Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle gerichtete Verfassungsbeschwerde nahmen die obersten Richter nicht zur Entscheidung an, wie sie am Donnerstag in Karlsruhe mitteilten.
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HB KARLSRUHE. Das Bundesverfassungsgericht hat den Weg für den Betrieb des Atommüllendlagers Schacht Konrad in Niedersachsen endgültig frei gemacht. In einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss nahmen die Karlsruher Richter die Verfassungsbeschwerde eines Landwirts aus der Umgebung der Schachtanlage nicht zur Entscheidung an. Die Vorschriften des Atomgesetzes über die Errichtung des Endlagers begegneten keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, hieß es in der Entscheidung.

Das Endlager in dem ehemaligen Eisenerzbergwerk bei Salzgitter soll 2013 in Betrieb gehen und bis zu 270 000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Abfälle aufnehmen - etwa kontaminierte Schutzkleidung, Werkzeuge oder Anlageteile. Hoch radioaktive Abfälle werden dort nicht eingelagert.

Nach den Worten des Gerichts stehen die einschlägigen Vorschriften nicht im Widerspruch zur staatliche Schutzpflicht für das menschliche Leben und die körperliche Unversehrtheit - auch wenn sie ein gewisses „Restrisiko“ in Kauf nähmen. Denn vom Gesetzgeber absolute Sicherheit zu verlangen, würde jegliche Zulassung neuer Technik blockieren. Deshalb genüge es, wenn Risiken aus der Lagerung radioaktiver Technik nach dem Stand von Wissenschaft und Technik „praktisch ausgeschlossen“ seien, befand das Gericht und verwies auf seine Grundsatzentscheidung von 1978. (Az: 1 BvR 1178/07 - Beschluss vom 10. November 2009)

In dem mehr als 1000 Meter tiefen Stollen sollen 20 Tonnen schwere Container gestapelt, in bestimmten Abständen Betonwände eingezogen werden und die Hohlräume um die Container mit flüssigem Material aufgefüllt werden. Die Anwälte des Klägers hatten deshalb kritisiert, die Entscheidung zur Endlagerung sei unumkehrbar, womit künftigen Gesetzgebern die Hände gebunden seien. Aus Sicht der Karlsruher Richter zielt das Konzept dagegen gerade darauf ab, künftigen Generationen keine unzumutbaren Erblasten aufzuerlegen.

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  • Steuerzahler um Milliarden Euro entlasten / betreiber zu 100% in Atomhaftpflicht nehmen.

    http://www.fair-news.de/news/39470/

  • wer hätte was anderes erwartet ?
    eine andere möglichkeit ist der export nach frankreich,england oder russland.die engläder kippen es ins meer, warscheinlich vor sylt,die franzosen schieben es uns im saarland unter die füße. das ist die beste aller möglichkeiten !!!

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