Atomtreffen
Windenergiebranche will Investitionen

Beim Energie- und Atomtreffen erwartet die Windenergiebranche von Angela Merkel Ergebnisse. Der Präsident des Bundesverbands für Windenergie untermauert seine Forderungen mit den Ergebnissen einer Studie.
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BerlinDie Windenergiebranche fordert von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Klarheit für Investitionen in diesem Zukunftsbereich der erneuerbaren Energie.

Man erwarte von Merkel klare Aussagen zum Atomausstieg, zur anstehenden Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes und zum Netzausbau, sagte der Präsident des Bundesverbands Windenergie, Hermann Albers, vor dem Energie- und Atomtreffen Merkels mit den Ministerpräsidenten heute (Freitag) im Kanzleramt. Dort soll über eine beschleunigte Energiewende beraten werden.

„Wir haben in einer aktuellen Studie belegt, dass bei der Bereitstellung von zwei Prozent der Fläche in Deutschland die Windenergie an Land bis zu 65 Prozent des deutschen Energieverbrauchs abdecken kann“, sagte Albers. Die schwachen Ausbauzahlen 2010 zeigten aber, dass die Windenergie derzeit unter ihren Möglichkeiten bleibe. Daher sei es notwendig, sich um die Abschaffung von Höhenbegrenzungen bei Windrädern und um die Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren zu kümmern.

Bis Mitte Juni will die Bundesregierung beschließen, wie viele Atomkraftwerke dauerhaft vom Netz müssen. Im Rahmen des dreimonatigen Moratoriums als Folge der Katastrophe im japanischen Fukushima wurden acht AKW vorübergehend stillgelegt. Die Industrie sorgt sich, dass die Anlagen dauerhaft vom Netz bleiben könnten. Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung sei für den Industriestandort Deutschland unverzichtbar, wird betont.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ich fürchte, Sie werden die Knete auch kriegen.
    Berücksichtigt man aber die Faktenlage, dann sieht es eigentlich mies aus für die Windkraftanlagenbauer. Nach meinen Informationen zahlen Unternehmen wie Repower, Nordex, Siemens und GE in Deutschland ihre Rechnungen nicht mehr, oder vereinzelt extrem verspätet. Zulieferer gehen schon davon aus, dass einige Windkraftanlagenbauer insolvent sind. Und wenn ich dann bei Freunden höre, dass ihre Arbeitgeber (Banken) kein Geld locker machen für diese Firmen, dann ist doch alles klar.

  • Die wollen Staatsknete, sonst nichts. Langsam wird wohl sogar der Bundesregierung klar, daß Windenergie unzuverlässig ist und mit abnehmenden Wirkungsgraden betrieben wirde, weil die besten Standorte bereits verbraucht sind. Nun will die staatlich gepaäppelte Industrie, daß die goldenen Zeiten weitergehen. Natürlich auf Kosten der Steuerzahler.

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