Attacken auf die SPD

Koalitionsfriede leidet unter der Edathy-Affäre

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Parteienforscher: Für Oppermann könnte es eng werden

"Ich befinde mich in einer außergewöhnlichen Situation"

Nach Einschätzung mehrerer Parteienforscher könnte sich das Koalitionsklima wegen der Affäre sogar noch weiter verschlechtern. Der Bremer Politikwissenschaftler Lothar Probst hält es für möglich, dass SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann unter massiven Druck geraten könnte. „Das Kommunikationsmanagement der SPD in dieser Affäre war ziemlich katastrophal, und dafür trägt auch Herr Oppermann eine Mitverantwortung. Vor allem für ihn könnte es noch einmal eng werden“, sagte Probst dem Handelsblatt (Online-Ausgabe).

Probst begründet dies damit, dass sowohl die Unionsparteien - vor allem die CSU - noch eine Rechnung mit Oppermann zu begleichen hätten. „Gleichzeitig wittert die – wenn auch relativ einflusslose Opposition – eine Chance, der Regierung einen Stich zu versetzen“, fügte der Experte hinzu. „Dabei konzentrieren sich in der Regel die Angriffe auf das schwächste und zugleich wichtigste Kettenglied, und das scheint mir Herr Oppermann zu sein.“ Nicht ohne Grund sei dieser in den letzten Monaten etwas in den Hintergrund getreten – „wahrscheinlich, um sich aus der Schusslinie zu bringen“.

Der Berliner Parteienforscher Oskar Niedermayer, rechnet damit, dass die SPD sich auch weiterhin hinter Oppermann stellen werde, zumal auch durch den Untersuchungsausschuss kein Licht in die Affäre gebracht werden konnte und nach wie vor Aussage gegen Aussage steht. „Das wird sich auf das Klima in der Koalition durchaus negativ auswirken, weil die Union jetzt noch mehr als früher darüber verärgert ist, dass die gesamte Affäre nur auf ihrer und nicht auch auf SPD-Seite zu personellen Konsequenzen geführt hat“, sagte Niedermayer dem Handelsblatt (Online-Ausgabe).   

Wie Niedermayer hält auch Probst eine Aufklärung der Affäre für schwierig. „Es liegt ja auf der Hand, dass hier viele Nebelkerzen geworfen werden, um mit heiler Haut aus der Edathy-Affäre herauszukommen“, sagte er. „Ob es jeweils gelingt, das Geflecht aus Halbwahrheiten, Verteidigungen und Lügen wirklich zu entwirren, wage ich zu bezweifeln.“

„Es wird hammerhart gelogen“
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6 Kommentare zu "Attacken auf die SPD: Koalitionsfriede leidet unter der Edathy-Affäre"

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  • @Herr Robert Tichauer
    Herr Edathy denkt, es gibt keine Zukunft für ihn in Deutschland. Er sei "verbrannt". ..

    Alles nur Show. Von allen Politiker/innen.
    Wenn man sich die Aufnahmen vor den letzten Bundestagwahlen ansieht, als die sauberen Damen und Herren Politiker/innen dachten, daß die Kameras ausgeschaltet sind. Gemeinsamer Schmusekurs - beste "Kumpels" - und davor die Show-Veranstaltungen für die Bürger/innen.
    Volks-Verdummung - Tag für Tag.

    Oder der saubere Michel Friedman.
    War da nicht was mit Koks, Huren, .... aber verheiratet.

    Heute "turnt" der Herr des auserwählten Volkes wieder in den Medien.

    Friedrich Merz und IKB ... auch wieder da.

    Die Mehrheit der Bürger/innen ist sehr vergeßlich - wenn überhaupt informiert.
    Die Verblödungs-Medien in den letzten 32 Jahren haben gewirkt.

    Unrechtsbewußtsein bei Politiker/innen praktisch bei der Mehrheit nicht vorhanden.

    @Herr Robert Tichauer
    .. die Spitze des Eisbergs handelt.

    Es ist nur die Spitz der Spitze, die hier ans Licht gekommen ist.


    Nicht PEGIDA sondern - PEGUU Patrioten gegen Unrecht und Ungerechtigkeit.

    Überall in der BRD, EU und Rest der Welt.
    Gerechtigkeit in allen Handlungen muß die Basis sein.

  • "...Es bestärke „eine Art Generalverdacht in der Bevölkerung“..."

    Falsch! Es bestätigt den Generalverdacht!

    Edathy, nimm sie alle mit, das ganze verlogene, faule, gierige Pack!

  • "Thomas Oppermann, Michael Hartmann, Eva Högl, Karl Lauterbach,..." und "Für Oppermann könnte es eng werden"

    Also, wenn außer Herrn Edathy noch eineige andere Sozzen ihre Karriere beenden müßten, würde ich denen keine Träne nachweinen (außer Herrn Lauterbach, den ich sehr schätze).

  • Herr Edathy denkt, es gibt keine Zukunft für ihn in Deutschland. Er sei "verbrannt". Sein Selbstmitleid zeugt von Abwesenheit jeglichen Schuldbewusstseins, von Arroganz und fehlender Einsicht, dass unschuldige Kinder aus Profitsucht für die Befriedigung seiner sexuellen Neigungen missbraucht wurden. Wie sieht es denn um die Zukunft dieser Opfer aus? Dazu gibt es keine Stellungnahme von Hrn. Edathy.
    Wie wäre es, wenn Herr Edathy zur Wiedergutmachung einen Beitrag leistet, Opfer von sexuellem Missbrauch zu helfen? Dazu fehlt ihm wahrscheinlich der Anstand. In Hrn. Edathys verworrener Selbstreflexion ist er ja das Opfer. So erhebend musste es sich noch angefühlt haben, als er im NSU Untersuchungsausschuss über andere urteilen konnte.

    Wie konnte es nur eine solch armselige Gestalt bis in die obere Etage der Bundespolitik schaffen? Zu befürchten ist, dass es sich hier leider nur um die Spitze des Eisbergs handelt.

  • Herr Bosbach meint: "Es wird hammerhart gelogen!"

    Das ist aber weder eine Nachricht noch neu, im direkten politischen Umfeld des Herrn Bosbach wird ständig hammerhart gelogen. Es kommt nur viel zu selten oder erst Jahrzehnte zu spät heraus. Die Heuchelei fürs Publikum kann sich also jeder in Berlin oder auch in Brüssel schenken, - nicht wahr Herr Junker?!!

    Wer über ein bisschen Menschenkenntnis verfügt und logisch denken kann, der weiß wer in dieser Angelegenheit noch etwas zu verlieren hat und aufgrund eigener gemachter Fehler durch lügen meint noch etwas retten zu können. Ich spreche hier von Fehler, aber kann man überhaupt von Fehlern reden, wenn Durchstecherei im politischen System etwas Normales und alltägliches geworden ist und lediglich die Aufdeckung in den Augen der politisch Handelnden eine Anomalie darstellen. Den Herrn Edathy sehe ich nicht in der Situation lügen zu müssen oder unterstelle ihm gar übersteigerte Rachegelüste die ihn angeblich zur Abgabe von Lügen animieren könnten.

    Es immer auch ganz entzückend anzusehen wie verzweifelt Politiker (Bosbach), mit starker Hilfe von Systemmedien, darum bemüht sind einen Anschein von Anstand und Redlichkeit aufrecht zu erhalten.

  • Die in Mode gekommenen Internet-Auftritte sollten Politikern verboten werden

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