Attacken gegen Union
„Grüne oder Merkel“

Die Grünen haben einer schwarz-grünen Koalition erneut eine Absage erteilt. Besonders die CSU-Politiker Markus Söder und Alexander Dobrindt bekamen ihr Fett weg.
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Augsburg/HagenDer Spitzenkandidat der Grünen, Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin, hat schwarz-grünen Koalitionsspekulationen und besonders einer Zusammenarbeit mit der CSU eine Absage erteilt. Als Grund nannte er Unterschiede in der Europapolitik. „Kann sich jemand vorstellen, dass eine proeuropäische Partei wie die Grünen, die mehr Europa will, mit solchen europapolitischen Blindgängern, mit einer antieuropäischen Partei wie der CSU regieren kann?“, sagte Trittin am Freitagabend beim Landesparteitag der bayerischen Grünen in Augsburg.

CSU-Politiker wie Bayerns Finanzminister Markus Söder und Generalsekretär Alexander Dobrindt griff Trittin auch persönlich an: „Bisher kannte man blöd, blöder, Söder. Seit neuestem ist ein neuer Komparativ hinzugekommen: doof, doofer, Dobrindt.“

Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, die vor vier Wochen zusammen mit Trittin in einer Urwahl zur Spitzenkandidatin gekürt worden war, schwor ihre Partei auf harte Wahlkampfmonate bis zur Bundestagswahl ein. „Wir wollen es anders, wir können es besser, deshalb heißt es: Grüne oder Merkel“, sagte Göring-Eckardt beim Landesparteitag der nordrhein-westfälischen Grünen in Hagen. Es sei aber noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, um die schwarz-gelbe Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel abzulösen.

Die NRW-Grünen sind mit 12 720 Mitgliedern der größte Landesverband und derzeit mit 14 Abgeordneten im Bundestag vertreten. Auf Platz eins und zwei der Landesliste wählten die Delegierten die frühere NRW-Umweltministerin, Bundestagsfraktionsvize Bärbel Höhn, und den parlamentarischen Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, Volker Beck.

Ein Trostpflaster gab es für Parteichefin Claudia Roth in Augsburg. Die bayerischen Grünen wählten die 57-Jährige - zum vierten Mal in Folge - mit 84,7 Prozent auf Platz eins der Landesliste. Bei ihrem Versuch, Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl im Herbst 2013 zu werden, war Roth im November gescheitert.

Die bayerischen Grünen wollen mit 15 statt bisher 10 Abgeordneten in den Bundestag einziehen, gab die Landesvorsitzende Theresa Schopper in Augsburg als Ziel aus. Dann habe die Partei in Bayern auf jeden Fall ihren Teil dazu beigetragen, um Schwarz-Gelb in Berlin abzulösen.

 
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Hartz XY für Alle, nein Danke! Glaubwürdig kommt diese angekündigte "Kritik" an der Bundeskanzlerin nicht daher. Es gibt da einiges zu kritisieren, aber Trittin wird aufpassen müssen, da keinen Rohrkrepierer zu zünden. Politisch interessierte Bürger vergessen nicht. "Mister Dosenpfand" ist ein alter linker Polemiker, der jetzt als staatsmännisch wahrgenommen werden will. Offensichtlich treibt er die GRÜNEN mit seiner Umverteilerei in Richtung seiner Wurzeln beim Kommunistischen Bund. Ob diesen Kurs alle GRÜNEN auch nach dem Wahlkampf mitmachen. Die Baden-Württemberger MP Kretschmann, OB Kuhn .....?

    Was die überzogene EE-Förderung angeht, da hat Trittin & Co. den entscheidenden Anteil. Die Energieversorgung wurde nicht sicherer, nicht preisgünstiger, nicht klima- umweltfreundlicher wie es die Ziele und Pflichten in den schönen Gesetzen und Verordnungen aufzeigen. Wir zahlen aber trotzdem die höchsten Strompreise in Deutschland. Heute werden mit der EEG-Umlage weit mehr Milliarden von Arm nach Reich umverteilt als das mit dem umstrittenen Länderfinanzausgleich geschieht. Da beschwert sich aber weder ein GRÜNER noch SCHWARZ oder ROT in Karlsruhe. Trittin sollte sich zuerst um die Korrektur der eigenen Fehler kümmern, dann könnte er glaubwürdiger den Staatsmann spielen.

  • Trittin hat seine Scheuklappen angelegt !
    Energiewende um jeden Preis , koste es was es wolle , ob es das Volk bezahlen kann oder nicht , es muss durchgepeitscht werden , Augen zu und durch .

    Die Energieversorgung Deutschlands ist absolut nebensächlich , fällt der Strom aus , dann zuletzt bei mir , das dumme Volk hat es ja so gewollt .

    Der Planet Deutschland steht vor der Kollision mit grünen Hirngespinsten und deren Traumschlössern .
    Das wollen die Deutschen nicht Herr Trittin , eine Lebensgrundlage sollten die Ihrem Volk schon noch bieten können .
    Wenn sie Ihre Eurobonds eingeführt haben , bleibt für die Deutschen nur noch der "Fensterkitt" den sie "Vernaschen " können .
    Schickt die Grünen unter die 5% Hürde , dort gehören sie hin !!

  • Nicht Grün !!!

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