Auch bei Einfuhren überdurchschnittlich gewachsen
Exportgeschäft profitiert vom Handel mit China und Russland

Der Handel mit China und Russland hat den deutschen Export beflügelt. Während die Ausfuhren nach China im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 21 Mrd. Euro stiegen, konnte der Handel mit Russland einen Anstieg um 23,5 Prozent auf 15 Mrd. Euro verzeichnen.

HB WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, steht China auf Platz zehn der wichtigsten Abnehmerländer für Waren aus Deutschland. Russland ist auf dem 14. Rang platziert.

Die deutschen Ausfuhren in Länder außerhalb der EU nahmen um 11,2 Prozent auf 264,8 Mrd. Euro zu. Dabei entwickelten sich die Exporte in die USA und nach Japan unterdurchschnittlich. Die USA als zweitwichtigstes Exportland nach Frankreich kauften Waren „made in Germany“ im Wert von 64,8 Mrd. Euro, 5,1 Prozent mehr als 2003. Nach Japan gingen Ausfuhren für 12,7 Mrd. Euro, was einem Plus von 6,8 Prozent entspricht. Die gesamten Exporte waren 2004 um 10,4 Prozent auf einen Rekordwert von 733,5 Mrd. Euro gestiegen.

Bei den Einfuhren wuchsen China und Russland ebenfalls überdurchschnittlich. Aus dem Reich der Mitte kamen Waren im Wert von 32,5 Mrd. Euro, 26,4 Prozent mehr als im Vorjahr. China steht damit auf Platz sechs der Einfuhrländer. Aus Russland wurden Waren im Wert von 16,2 Mrd. Euro importiert, 14 Prozent mehr als 2003. Russland steht damit auf Platz 13 der Einfuhrländer. Die meisten Importe kamen aus Frankreich, den Niederlanden und den USA. Die deutschen Einfuhren stiegen insgesamt um acht Prozent auf 577,4 Mrd. Euro.

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