Auch in anderen Bundesländern wird über ähnliche Reformen diskutiert
Niedersachsen verschlankt Behörden

In Niedersachsen werden in großem Umfang Behörden geschlossen. Als erstes Bundesland schafft die Regierung von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) die mittlere Verwaltungsebene zwischen Land und Kommunen ab.

HB HANNOVER. Die vier Bezirksregierungen machen Ende des Jahres ihre Türen dicht, beschloss der Landtag in Hannover am Mittwoch mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und FDP. Heftige Kritik kam von SPD und Grünen. In einigen Bundesländern wird über ähnliche Reformen diskutiert, andere Länder wie Schleswig-Holstein oder Hamburg hatten nie Mittelbehörden.

Neben den Bezirksregierungen in Oldenburg, Lüneburg, Hannover und Braunschweig werden insgesamt 119 weitere Behörden geschlossen. Die Verwaltungsreform hat zur Folge, dass viele Aufgaben in Niedersachsen gar nicht mehr vom Staat erledigt werden. Zahlreiche weitere werden privatisiert oder an die Kommunen verlagert. Mittelfristig sollen so 6 700 von den rund 167 000 Stellen im Landesdienst abgebaut werden. Entlassungen gibt es nicht, viele Mitarbeiter werden aber versetzt, einige können auch in den Vorruhestand gehen.

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