Auch Verluste für die FDP
CSU und Grüne gewinnen neue Mitglieder

Nicht nur die SPD, sondern auch die CDU hat im vergangen Jahr an Mitgliedern verloren. Allerdings konnten die Christdemokraten den Abwärtstrend der vergangenen Jahre weiter abbremsen.

HB BERLIN. Während die SPD mit gut sechs Prozent den größten Mitgliederverlust seit 50 Jahren zu verzeichnen hatte, verlor die CDU nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in den Parteizentralen etwa 1,2 Prozent ihrer Parteifreunde und kommen nun auf 587 244 Mitglieder. Verluste musste auch die FDP hinnehmen. Nur CSU und Grüne konnten sich zum Jahresende über mehr Mitglieder freuen als Ende 2002.

Trotz des größten Verlusts seit 50 Jahren bleibt die SPD mit rund 650 800 Genossen die Partei mit dem bundesweit höchsten Organisationsgrad. Ihr folgt die CDU. Gemeinsam mit der CSU, die gegen Jahresende 178 145 Mitglieder in ihren Reihen hatte, sind die beiden „C“-Parteien aber mit Abstand stärker als die Sozialdemokraten, da sie zusammen auf 765 389 Mitglieder kommen.

2002 hatte die CDU noch 1,6 Prozent der Mitglieder verloren, im Jahr 2000 waren es sogar 3,3 Prozent. Die Christdemokraten waren Mitte der 80er Jahre und nach der Vereinigung der Ost- und West-CDU 1990 aber schon einmal allein auf 750 000 Mitglieder gekommen. Hauptgrund für den Rückgang 2003 ist der Tod von Mitgliedern. Dagegen habe eine Mitgliederwerbekampagne zu 8500 Neueintritten seit dem Sommer geführt, teilte ein Parteisprecher mit. Bei der SPD schlug dagegen eine hohe Zahl von mehr als 38 000 Austritten zu Buche.

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