Auf Facebook
Edathy wettet gegen den eigenen Rausschmiss

Wird Sebastian Edathy aus der SPD ausgeschlossen? Die Partei will am Vormittag entscheiden. Edathy selbst ist absolut sicher, dass es keinen Parteiausschluss geben wird. Auf Facebook bietet er sogar eine Wette an.
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HannoverDie SPD in Hannover will am Vormittag entscheiden, ob der frühere Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy aus der Partei ausgeschlossen wird. Das Verfahren war im Februar 2014 auf Antrag der SPD-Spitze eingeleitet worden. Diese ist der Ansicht, dass Edathy durch den Besitz von kinderpornografischem Bildmaterial gegen das Selbstverständnis der Partei verstoßen hat.

Doch Edathy wehrt sich. Er hatte bereits mitgeteilt, nicht aus der SPD austreten zu wollen – und ist absolut sicher, dass es auch nicht zu einem Parteiausschluss kommen wird. Auf seiner Facebook-Seite bietet er seinen Freunden sogar einen Deal an: Edathy wettet, dass er „am Ende des laufenden SPD-Parteiordnungsverfahrens NICHT aus der SPD ausgeschlossen wird“. Wer dagegen halten wolle, soll ihm eine persönliche Nachricht mit Klarnamen und Anschrift senden. „Mindest-Einsatz 50 Euro, Höchsteinsatz 100 Euro“, schlägt Edathy vor.

Die Mehrheit der Facebook-Nutzer scheint überzeugt, dass die SPD den früheren Bundestagsabgeordneten tatsächlich nicht rauswerfen wird. „Ich bin überzeugt, dass es der SPD nicht gelingen wird, Dich mit einer mehr als fadenscheinigen Begründung auszuschließen“, schreibt ein Kommentator.

„Ich wette nicht, da ich hoffe und Ihnen wünsche, dass ich die Wette verlieren würde“, meint ein anderer. Tatsächlich gebe es bislang nur drei Gegenwetten, erklärte Edathy am Sonntagabend.

Was meinen Sie? Soll die SPD Sebastian Edathy aus der Partei ausschließen? Diskutieren Sie mit und schreiben Sie uns Ihre Meinung auf unserer Facebook-Seite.

Tina Halberschmidt, Social-Media-Redakteurin
Tina Halberschmidt
Handelsblatt / Teamleiterin und Redakteurin Social Media

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