Aufregung „lächerlich“ Thierse verteidigt Schwaben-Lästerei

Wolfgang Thierse hat zum Jahreswechsel kräftig über anpassungsunwillige Schwaben in seiner Heimatstadt Berlin gelästert. Nun kontert der Bundestagspräsident: Die Aufregung sei „lächerlich“.
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Wolfgang Thierse bekam für seine Schaben-Lästerei viel Gegenwind. Quelle: dapd

Wolfgang Thierse bekam für seine Schaben-Lästerei viel Gegenwind.

(Foto: dapd)

BerlinBundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) verteidigt seine Lästerei über zugezogene Schwaben in Berlin, die sich partout nicht der Hauptstädtern anpassen. Die Aufregung über seine Äußerungen sei „lächerlich“, sagte Thierse dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe).

Dass sich die „organisierte Schwabenschaft“ so über seine „freundlich-heitere Bemerkung“ mokiere, „forciert eher Vorurteile, als dass es sie abbaut“. Der in Prenzlauer Berg lebende SPD-Politiker fügte hinzu: „Dass Schwaben so ernst reagieren, überrascht mich. Berliner haben mehr Witz.“

Thierse hatte unter anderem gesagt, er wünsche sich, dass die Schwaben begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind, und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche. Zudem sollten sie beim Bäcker gefälligst Schrippen bestellen, keine „Wecken“.

 
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52 Kommentare zu "Aufregung „lächerlich“: Thierse verteidigt Schwaben-Lästerei"

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  • ja, die Schwaben haben halt mehr drauf als die Berliner. Von den Schwaben kommt ja auch der Finanzausgleich von 2,2 Mrd. jährlich für die Berliner. Stellen wir diesen doch ein. Mal sehen ob die Berliner ann auch noch über die Schwaben herziehen, oder Herr Thierse weiter solche dummen Sprüche von sich gibt. Ich glaube Herr Thierse sollte mal bei sich selbst kehren bevor er über Schwaben herzieht.

  • an Andre: Ich wünsche Ihnen die alte Mielcke-DDR zurück. Da fühlt man sich geborgen, weil keiner rein und raus kann. Und da wars noch idyllisch in Prenzelberg. Gemütlich anstehen nach Westware (auch aus Schwaben), Klopapier vom Neuen Deutschland.

  • Hallo, Schwaben, nicht ärgern. Die sozialistische Endmoräne namens SPD ist zum Stillstand gekommen. Diese Äusserungen von Thierse und von Steinreich sind das letzte Ächzen vor der Versteinerung.

  • ohne die Schwaben (und die anderen Westdeutschen) würde Thierse immer noch aufs Etagenklo gehen. Und während wir mit Mercedes in Spanien oder Frankreich Urlaub machten, würde er von Bulgarien träumen und auf seinen Trabbi warten. Also deshalb mal halblang mit dieser Provinzialität.

  • Ich muss Ihnen Recht geben.
    Ihre Mutmaßung ist allerdings unzutreffend, aber wahrscheinlich sind Sie Schwabe.

  • Nicht aufregen : an der Grenzaufteilung hat sich nichts geändert :

    - nördlich des Mains wohnen die Südschweden

    - südlich des Mains wohnen die Norditaliener

    Thierse ist in seiner BILDung noch nicht soweit...?!

  • Warum kommen dann nicht Millionen Gäste nach Schwaben? Wollen sie den schwäbischen Wohlstand und Wohnungseigentümer bestaunen?? Nein. Auch nicht bei noch so großem Bahnhof. Sie möchten Berlin erleben, wie es ist. Ich rede von Gästen und Berlinern - nicht von Kolonialherren.

  • Thierse ein Deutschenfeind.
    Warum kritisiert er eigentlich nicht die Türken in Neukölln, die sich mitten in der Stadt und auch in anderen Städten, eigene Parallel-Länder aufbauen? Und die sich gar nicht anpassen wollen? über die Buschkowski immer klagt?
    Aber nein, er schwafelte ja auch schon mal über No-Go-Areas für seine geliebten Türken. Der Typ hat das nur verwechselt , demm diese No-Go-Areas gibt es für Deutsche.
    Thierse ist ein ganz strammer DDR-Sozialist. Ein widerlicher Mensch
    Nur komisch, dass sie das Geld der Deutschen, auch der Schwaben, immer so gerne nehmen. Von solchen Geldern haben die in DDR-Zeiten nur geträumt

  • Ja, das ist die schlesische Version der Debatte um die deutsche - pardon Berliner - Leitkultur.

  • ...übrigens, der Stammsitz der Hohenzollern, die dieses Brachland in Preußen zu kultivieren versuchten (versuchten, muss man im Nachhinein leider konstatieren), liegt im tiefsten Schwabenland - ob WT das weiß ?
    Die waren, nebenbei bemerkt, schon vor über 300 Jahren etwas cleverer und haben kluge und fleißige aber verfolgte Leute aufgenommen, die es zu etwas bringen wollten.
    Heute ist davon leider nichts mehr übrig geblieben. Allenfalls noch verfolgte...

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