Auftraggeber von Transparenten unklar
CSU soll in Geheimaktion Plakate geklebt haben

Einem Zeitungsbericht zufolge hat die CSU möglicherweise Fan-Transparente beim politischen Aschermittwoch in Auftrag gegeben. Die Aktion soll jedoch "streng geheim" gewesen sein. Die Junge Union bestritt, an den Plakaten beteiligt gewesen zu sein.

HB MÜNCHEN. Wie die „Augsburger Allgemeine“ am Mittwoch berichtete, hat die Partei möglicherweise rund 20 der Transparente („Söder statt Schröder“, „Edmund, wir lieben dich“) selbst beauftragt. Die knapp 20 vorbereiteten Transparente sollen direkt aus München in die Passauer Dreiländerhalle gebracht worden sein.

Was beispielsweise in den USA als selbstverständlich gilt, sorgt nun in Bayern für Rätselraten. Alles sei „streng geheim“ gewesen, zitierte die Zeitung einen ungenannten Eingeweihten. CSU-Generalsekretär Markus Söder erklärte der Zeitung, die meisten Transparente hätten CSU-Fans mitgebracht. Einige wenige Plakate seien von der Jungen Union gekommen. Dagegen sagte JU-Landeschef Manfred Weber der „Augsburger Allgemeinen“ zufolge: „Wir haben da gar nichts gemacht.“ Am Mittwoch war bei der CSU-Landesleitung zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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