August-Daten
Steuersegen für Bund und Länder

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind auch im August gestiegen. Damit dürften die Erwartungen der Steuerschätzer für das gesamte Jahr deutlich übertroffen werden.

HB BERLIN. Nach Angaben des Finanzministeriums nahmen die staatlichen Kassen durch die hohen Gewinne der Kapitalgesellschaften insgesamt 5,6 Prozent mehr ein als im August 2005. Auf die Länder entfiel danach mit einem Plus von 7,4 Prozent das Gros. Die Einnahmen des Bundes hätten um 1,8 Prozent zugelegt.

Mit dem neuerlichen Anstieg dürften die Erwartungen der Steuerschätzer für das gesamte Jahr deutlich übertroffen werden. So lag der Zuwachs nach den Angaben in den ersten acht Monaten bei 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Steuerschätzer waren von einem Anstieg von 2,7 Prozent im gesamten Jahr ausgegangen. Nach derzeitiger Einschätzung zeichne sich ab, dass die im Haushaltsplan vorgesehene Nettokreditaufnahme von 38,2 Milliarden Euro deutlich unterschritten werde. Dies gelte sogar, wenn man die erwarteten Mehrausgaben für den Arbeitsmarkt berücksichtige.

Die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer seien rund 800 Millionen Euro höher als im August des vergangenen Jahres, heißt es in dem Monatsbericht des Ministeriums weiter. Die anhaltend gute Gewinnsituation der Kapitalgesellschaften spiegele sich auch in höheren Dividendenzahlungen aus. Die daraus resultierenden Einnahmen aus nicht veranlagten Steuern vom Ertrag seien um 19 Prozent gestiegen.

Nach dem guten Ergebnis im Juli sei für den August einen Rückschlag bei der Umsatzsteuer zu verzeichnen, schreiben die Experten des Ministeriums weiter. Die Einnahmen aus der wichtigsten Verbrauchssteuer hätten sich um 2,4 Prozent verringert. Die aus der Mineralölsteuer sanken nach den Angaben erneut um 4,5 Prozent, die aus der Tabaksteuer um 6,2 Prozent.

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