Ausrüstung Bundeswehr

Koalition stimmt Vereinbarung mit Airbus zu

Die Koalition gibt grünes Licht für eine geplante neue Rahmenvereinbarung des Verteidigungsministeriums mit dem Flugzeughersteller Airbus. Demnach kann die Bundeswehr mit etlichen neuen Hubschraubern rechnen.
5 Kommentare
Laut Medien soll die Bundeswehr 139 Hubschrauber der Modelle „Tiger“ (bild) und „NH90“ für das Heer sowie 18 „NH90“ in der Marine-Variante „Sea Lion“ erhalten. Quelle: dpa

Laut Medien soll die Bundeswehr 139 Hubschrauber der Modelle „Tiger“ (bild) und „NH90“ für das Heer sowie 18 „NH90“ in der Marine-Variante „Sea Lion“ erhalten.

(Foto: dpa)

BerlinDie zuletzt mit Ausrüstungsmängeln kämpfende Bundeswehr kann mit zahlreichen neuen Hubschraubern rechnen. Nach Angaben des verteidigungspolitischen Sprechers der Unionsfraktion im Bundestag, Henning Otte (CDU), stimmte die Koalition einer geplanten neuen Rahmenvereinbarung des Verteidigungsministeriums mit dem Hersteller Airbus zu.

Otte sprach am Mittwochabend von einem „wesentlichen Durchbruch zur Verbesserung der Ausrüstungssituation der Bundeswehr“. Zuvor hatte „Spiegel Online“ über die Rahmenvereinbarung berichtet, wonach neue Hubschrauber für 8,5 Milliarden Euro angeschafft werden sollen.

Die genaue Zahl blieb zunächst unklar. Nachdem vor Jahren einmal mehr als 200 neue Modelle angeschafft werden sollten, war diese Zielzahl im Jahr 2013 nicht zuletzt wegen der Bundeswehrreform auf 157 reduziert worden. Aufgrund von Kostenrisiken hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Pläne jedoch vorerst gestoppt und weitere Verhandlungen veranlasst.

Konkret ging es um 139 Hubschrauber der Modelle „Tiger“ und „NH90“ für das Heer sowie 18 „NH90“ in der Marine-Variante „Sea Lion“. Laut „Spiegel Online“ ist nun unter anderem vorgesehen, 22 „NH90“ gemeinsam mit anderen Staaten zu beschaffen und im Zuge eines multinationalen Verbandes zu betreiben.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums nannte am Abend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur keine Details. Der Entwurf befinde sich noch in der Abstimmung mit anderen Ressorts. Ziel sei immer gewesen, bis Jahresende zu einem Ergebnis zu kommen.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Ausrüstung Bundeswehr - Koalition stimmt Vereinbarung mit Airbus zu

5 Kommentare zu "Ausrüstung Bundeswehr: Koalition stimmt Vereinbarung mit Airbus zu"

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Hallo Herr Fischer,

    in der Tat können Sie sich eine Meinung erlauben, entschuldigen Sie meine Wortwahl, es ärgert mich nur immer diese Plattitüden zu hören. Steuerverschwendung etc. dieses Problem ist wesentlich vielschichtiger und kann nicht einfach mit "kauft doch woanders" gelöst werden. Ich möchte mich jedenfalls nicht abhängig von den Amis oder Russen machen. Probleme die ich sehe, sind die uneffizienten Verteilungen der Arbeitsbereiche, so wird ein System an drei Standorten entwickelt.

  • Alex Schwede, möchte mich bei ihnen für Meinung über mich bedanken. Ich weiß genau ich sage, als ehemaliger Heeresflieger kann ich mir dies erlauben.
    Wann waren sie bei den Heeresfliegern?
    Danke, nicht nur beleidigen sondern ihre Meinung zum Thema nennen.

  • In welchen Jahrhundert soll Airbus liefern zum 10.000 fachen Preis??

  • Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fre.. halten!

  • Koalition stimmt Vereinbarung mit Airbus zu.
    Dies ist der falsche Weg, hier wird mit Steuergeld der Misswirtschaft, Korruption Tür und Tor weit geöffnet.
    Wo sind die bestellten A400M? bis heute hat die Bundeswehr keinem einzigen flugfähigen Flugzeug erhalten.
    Die Qualität lässt bei allen Luftfahrzeugen für die Bundeswehr zu wünschen übrig.
    Warum besinnt man sich nicht wider auf nationale Flugzeugproduktion in Deutschland?
    Oder kauf die Hubschrauber in den USA oder Russlands? Die Bundeswehrpiloten können beides fliegen, warum wider ein Vertrag mit Airbus???
    Richtig wäre gewesen, dem Unternehmen Airbus einen letzten Termin zu setzen an dem die bestellten Luftfahrzeuge in Top-Qualität an die Bundeswehr aus geliefert werden müssen, ohne wenn und aber, nur leider konnte sich die Kriegsministerin(Uschi) nicht durchringen, da sie keine Ahnung von diesen Dingen hat.
    Steuergeld wird weiter verbrannt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%