Ausschreitungen Mai-Demonstration nach Gewalt aufgelöst

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Weniger Festnahmen als im Vorjahr
Demonstranten marschieren am Dienstag während der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ mit Fahnen und Transparenten durch Berlin-Kreuzberg. Quelle: dpa

Demonstranten marschieren am Dienstag während der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ mit Fahnen und Transparenten durch Berlin-Kreuzberg.

(Foto: dpa)

Am Abend zuvor waren bei der Berliner Antikapitalistischen Walpurgisnacht mit rund 3000 Teilnehmern, die erstmals im alten Arbeiterbezirk Wedding stattfand, ebenfalls vereinzelt Flaschen, Steine und Böller gegen Beamte und Polizeiautos geflogen. Acht Polizisten wurden leicht verletzt. Die Polizei schritt gegen einige Vermummte ein, es gab vier Festnahmen - deutlich weniger als im Vorjahr.

In Berlin kommt es seit 1987 am Rande oder nach der „Revolutionären 1. Mai-Kundgebung“ regelmäßig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. 2011 gab es 161 Festnahmen, 100 Polizisten wurden verletzt. Der Verlauf der diesjährigen Demonstration wurde mit Spannung erwartet, weil der 18.00-Uhr-Protestzug erstmals den Bezirk Kreuzberg verlassen und nach Mitte ziehen wollte.

Im Hamburger Schanzenviertel verlief die Walpurgisnacht nahezu ohne Zwischenfälle. Der Polizei zufolge wurden lediglich einige Mülltonnen und Abfall in der Nähe des links-alternativen Kulturzentrums Rote Flora angezündet, aber schnell wieder gelöscht.

Die Protestaktion in Berlin wurde vorzeitig beendet, nachdem etwa 200 schwarz gekleidete Demonstranten eine Menschenkette bilden wollten und die Polizei einschritt. Die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers bezeichnete den Einsatz der Beamten als sehr gelungen. „Das ist ein gutes Zeichen für den 1. Mai.“ Die Polizei habe sich nicht provozieren lassen. Das Konzept der Polizei sei aufgegangen, sagte Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) der „B.Z.“ (Mittwoch). Die Einsatzkräfte seien besonnen vorgegangen, hätten aber schnell und konsequent gegen Straftäter durchgegriffen.

Die Polizei leitete gegen die vier Festgenommenen Verfahren wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Beamte ein. 2011 waren in der Nacht zum 1. Mai 58 Randalierer festgenommen worden. 25 Polizisten waren verletzt worden.

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3 Kommentare zu "Ausschreitungen: Mai-Demonstration nach Gewalt aufgelöst"

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  • Wo leben Sie denn? In Fantasialand? Noch nie ein Geschichtsbuch in der hand gehabt? Was Sie hier als unter aller Zivilisation beschreiben, das gehört zur normalen Bandbreite menschlichen Vehaltens, ob Ihnen das recht ist oder nicht. Pseudoarroganz hat oft etwas dümmliches.

  • Beim Teutates!

    Das saß, Gratulation!

    Aber, mal ehrlich, die Dummen, die tatsächlich genau wissen wer DIE GRIECHEN sind, ohne je einen ausserhalb einer Eckkneipe gesehen zu haben, werden nie aussterben.

    Solidarische Grüße!

  • So ein Volk!! Zerstören ihr eigenes Land! Die haben mit der westlichen Zivilisation nichts gemein, diese Deutschen!! Vandalieren und können selbst nichts konstruktives beitragen. Wir sollten sie ausschließen aus der europäischen Staatengemeinschaft!

    Das von einem Griechen - etwas sarkastisch - um allen Hirsen in diesem Forum mal die Gegenseite und Stirn zu zeigen. Das ist genau der links- und rechtsradikale Mopp der auf dem Syntagma-Platz die Chance wettert gegen den organisierten demokratischen Staat Krieg zu führen! Das, an alle undiferrenzierenden Bild und HB Leser in der BRD!

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