Austritt
SPD-Nachwuchs wechselt zur Linkspartei

Fünf hochrangige Nachwuchs-Führungskräfte der niedersächsischen SPD wollen geschlossen in die Linkspartei eintreten. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet, wollen die jungen Funktionsträger aus Hannover heute gemeinsam ihre SPD-Parteibücher zurückgeben.

HB OSNABRÜCK. Eine der fünf SPD-Flüchtlingen ist Jannine Elaine Hamilton, die bis Juli 2006 als niedersächsische Juso-Landesvorsitzende fungierte. Die 28-Jährige begründete ihren Schritt dem Bericht zufolge mit „perspektivischen Fehlentwicklungen in der SPD“. Die Partei sei inzwischen „ideologie- und utopielos“ und habe mit ihrem Bremer Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm endgültig mit dem Prinzip des demokratischen Sozialismus gebrochen.

Am Samstag wollen sich die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) und die Linkspartei zur neuen Partei „Die Linke“ vereinigen. „Wir sehen darin eine neue Chance für eine sozial gerechte Politik und möchten dabei von Anfang an mitarbeiten“, wird Hamilton zitiert.

Neben Hamilton wollen der 30-jährige Robert Menger und der fünf Jahre jüngere Daniel Josten der SPD den Rücken kehren. Menger ist Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen, Josten amtiert als Sprecher der niedersächsischen Landes-ASten-Konferenz. Außerdem wollten die 30-jährige Asel Ulukbek, Vorstandsmitglied im Bundesverband ausländischer Studierender, und der 22-jährige Vorsitzende der Jusos Hannover-Herrenhausen, Alexander Braun, ihren Parteiaustritt bekannt geben.

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