Auswahl der Elite-Hochschulen
Bochum und Humboldt-Uni Berlin scheitern

Die Ruhr-Universität Bochum und die Humboldt-Universität Berlin sind bei der zweiten Auswahlrunde für deutsche Elite-Hochschulen leer ausgegangen. Trotzdem ist von einem „großen Erfolg“ die Rede.

HB BERLIN/BOCHUM. Die Ruhr-Universität Bochum will trotz ihrer Niederlage bei der Bewerbung als Elite-Universität die Spitzenforschung ausbauen. Der Rektor der Hochschule, Elmar Weiler, sagte am Freitag in Bochum: „Es wird länger dauern als mit den Mitteln der Exzellenzinitiative, aber wir werden unseren Weg weitergehen.“

Schon die Nominierung als Spitzenuniversität sei ein großer Erfolg gewesen, betonte der Rektor. „Natürlich haben wir gehofft und sind sehr traurig, dass wir den ganz großen Erfolg nicht errungen haben.“ Doch könne sich die Hochschule mit Fug und Recht zu den besten Universitäten Deutschlands zählen. Die Humboldt-Universiät Berlin äußerste sich zunächst nicht zu der Entscheidung.

Die 2005 gestartete Exzellenzinitiative soll den Wissenschaftsstandort Deutschland international wettbewerbsfähiger machen. Von 2006 bis 2011 stehen insgesamt 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung, von denen drei Viertel der Bund zusteuert. Das restliche Viertel kommt von den Ländern, in denen die geförderten Hochschulen liegen.

Aus der ersten Runde der Exzellenzinitiative waren 2006 die TU München, die LMU München sowie die TU Karlsruhe als Sieger hervorgegangen. Sie werden jetzt fünf Jahre lang mit jeweils 21 Millionen Euro für die Forschung gefördert. Im Januar dieses Jahren setzen sich dann acht Universitäten als Finalisten der zweiten Runde durch. Gekürt wurden schließlich die Technische Hochschule Aachen, die FU Berlin sowie die Universitäten Freiburg, Göttingen, Heidelberg und Konstanz.

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