Autonome gegen Lucke
AfD-Veranstaltung nach Farbanschlag verlegt

Eine Farbattacke hat den Auftritt von AfD-Chef Bernd Lucke in einem Freiburger Hotel verhindert. Nun wurde die Versammlung in einen anderen Saal verlegt. Die Täter haben im Internet ihre Beweggründe publik gemacht.
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FreiburgHeftigen Protest hat eine Veranstaltung mit AfD-Chef Bernd Lucke in Freiburg ausgelöst: Linksautonome griffen eine Polizeiwache und das Versammlungshotel mit roter Farbe an. Beamte durchsuchten daraufhin ein Zentrum der Antifa-Szene.

Es habe Hinweise auf die Täter gegeben, sagte am Dienstag eine Polizeisprecherin. Im Internet bekannte sich die Gruppe Antifa St. Georgen zu dem Farbanschlag und begründete dies damit, „dass wir den sozialdarwinistischen und rassistischen Müll der AfD nicht akzeptieren“.

Die Kreissprecherin der AfD in Freiburg, Elke Fein, sagte, nach dem Farbanschlag habe der Wirt des Hotels die Partei darum gebeten, die Veranstaltung zu verlegen. Die Versammlung habe dann in einem anderen Saal mit etwa 100 Mitgliedern stattgefunden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Autonome gegen Lucke: AfD-Veranstaltung nach Farbanschlag verlegt"

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  • Natürlich kann man gegen die AfD und deren Positionen sein. Das ist vollkommen legitim in einer Demokratie. Aber doch nicht mit Anschlägen (und sei es nur mit Farbe was hohe Sachschäden verursacht), Drohungen und Blockadeaufrufen! Das hat einfach in einer Demokratie nichts zu suchen. Das dies solche extremen Gruppen nicht kapieren, ist für diese Klientel demaskierend genug! Aber Hauptsache für sich alle Freiheiten einfordern!

  • "Linksautonome"? Soso... Klingt bzw. liest sich so schön freundlich und harmlos.
    Warum nennt man das nicht was es ist, nämlich Kriminelle?
    Bei einem Angriff auf einen Linken würde da sicher "ein ganz anderes Faß aufgemacht"!

  • Unser Rechtsstaat und unsere Polizei schaut zu. Die Medien bringen Argumente für die Straftäter. Die etablierten Parteiführer genießen im Stillen. Toll! Was ist bei dem Anschlag auf Frau Petry ermittelt worden? Man stelle sich vor das wäre einem Scheinasylanten passiert.

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