Bahnhofs-Projekt: Gegner von Stuttgart 21 sagen Spitzengespräch ab

Bahnhofs-Projekt
Gegner von Stuttgart 21 sagen Spitzengespräch ab

Der Streit um das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 eskaliert. Eigentlich sollte ein runder Tisch dafür sorgen, dass die emotional aufgeladene Stimmung sachlichen Argumenten und einer Problemlösung weicht. Doch nun haben die Gegner des Projektes den Gesprächen eine Absage erteilt. Entscheidende Bedingungen seien nicht erfüllt worden.
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HB STUTTGART. Das Aktionsbündnis gegen das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 hat das Spitzengespräch mit Bahn, Land und Stadt Stuttgart abgesagt. „Wir werden das Gespräch nicht wahrnehmen, weil weiter abgerissen wird“, sagte Sprecher Gangolf Stocker am Montag nach einem Treffen führender Projektgegner. Man sei zwar grundsätzlich an einem Dialog interessiert, aber dann dürften die Bagger nicht nur während des Gesprächs ruhen.

Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hatte einen Baustopp vor dem für Freitag geplanten Gespräch strikt abgelehnt. Der Stopp der Abrissarbeiten während des Dialogs sei eine einmalige Geste, hatte ein Sprecher der Landesregierung erklärt. SPD-Landeschef Nils Schmid, der das Projekt befürwortet, kritisierte diese Haltung. „Das ist nicht aufrichtig. Wenn Herr Mappus die Gespräche ernst meint, sollte er auf die Forderung eingehen“, sagte Schmid.

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