Bahnprivatisierung
Struck sieht wenig Chancen für Bahn-Volksaktie

SPD-Fraktionschef Peter Struck hat sich skeptisch über die vom SPD-Vorstand angeregte Ausgabe von "Volksaktien" bei der Bahnprivatisierung geäußert. "Wir sind fertig mit den politischen Entscheidungen", sagte er am Mittwoch.

HB BERLIN. Die Fraktion habe in den vergangenen zwei Jahren mehrfach über die Teilprivatisierung der Bahn diskutiert. In den ursprünglichen Entwurf seien bereits "Vorstellungen der Kritiker eingearbeitet worden".

Nach einem Beschluss des SPD-Vorstands solle das Finanzministerium nun zwar prüfen, ob sich ein "Volksaktienmodell" noch umsetzen lasse. Doch werde es beim vereinbarten Zeitplan bleiben, der eine endgültige Verabschiedung der Reform im Bundestag für Mitte Oktober vorsieht.

Struck betonte, die Kritiker an dem Konzept zur Bahnprivatisierung seien in den Fraktionsabstimmungen mehrfach unterlegen: "Das wird auch so sein, wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass das Volksaktienmodell nicht funktioniert." Er persönlich halte es für erforderlich, dass bei der Privatisierung von bis zu 49 Prozent der Bahn-Anteile finanzkräftige Investoren einstiegen: "Man kann nicht davon ausgehen, dass Heuschrecken über die Bahn herfallen."

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