
Unsere Polit-Clowns haben sich einen neuen Gegner gesucht, an dem sie sich abarbeiten und dabei profilieren wollen.
Ich hätte mir vorher mal überlegt, wo eigentlich die wirklichen Ursachen der Bankenkrisen liegen. Nämlich in der laschen Geldpolitik der staatlichen Notenbanken, ausgelöst durch die systematischen Zinsmanipulationen der restlos verschuldeten Staaten auf Kosten der Sparer und der Lebensversicherten/ Alterversorgten.
Die Staaten verhalten sich wie klassische Junkies auf leichtem Entzug. Es wird überall Beschaffungskriminalität ausgeübt. Zinsen werden nach unten manipuliert, Steuern und Abgaben nach oben gezogen. Und wenn dann Banker und Investmentgesellschaften, einschließlich Pensionsfonds einfach nicht mehr mitmachen wollen, dass sind die die Bösen.
Dabei will ich gar nicht verhehlen, dass ich auch gegen Gehaltsexzesse, egal in welcher Branche, bin. Da muss es ein kluges politisches Gegenlenken geben - und zwar global.
So wie die SPD das Thema anfasst, fliegt es denen schneller um die Ohren, als die bis 30% zählen können.

Welcher Anti-Banken Wahlkampf denn?
In der Abstimmung zu Griechenland hat er eine handvoll guter Gründen für eine Ablehnung aufgezählt und dann doch zugestimmt. Der Mann hat kein Rückrat.

Diesen Wahlkampf gegen die Banken kann doch kein Abgeordneter glaubhaft beim Wähler platzieren, der für die Zahlung von bis zu 100 Milliarden an spanische Banken gestimmt hat.
Die SPD braucht einen Neubeginn. Dazu muss die Parteibasis aufstehen und die amtierenden Schleimer und Hütchenspieler aus ihren Ämtern jagen. So etwas verlogenes geht gar nicht.

@ Mazi
Das wird aber schwierig!
Weil die echten Sozialdemokraten haben ihr Parteibuch schon unter Clement, Schröder und Eichel abgegeben.
Was übrig geblieben ist sehen sie heute: Gabriel, Nahles, Steinmeier, Steinbrück und und.
Ich habe mal gelernt: Du kannst nur das geringste Übel wählen, die Idealpartei gibt es nicht.
Da ist die SPD nicht mehr dabei.
Schönen Tag noch.

Herr Gabriel und seine Genossinnen/-en in NRW können doch gleich mal damit anfangen, dass jahrzehntelange Siechtum und den Untergang der WestLB aufzuarbeiten (man erinnere sich an Industriepolitik unter Neuber/Rau, Massiver internationaler Ausbau des Investmentbanking, Verluste aus hoch verschuldeten Beteiligungen wie Boxclever, Aktienfehlspekulationen - ja diese Milliardenlöcher waren alle noch vor der Finanzkrise).