Bankenregulierung
Was tun gegen einen neuen Banken-Crash?

Vor drei Jahren erschütterte der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers die Weltmärkte. Ein neuer Crash ist nicht ausgeschlossen, denn eine zentrale Frage von damals ist immer noch nicht beantwortet.
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BerlinDie Lehman-Insolvenz, die das globale Finanzsystem an den Rand des Abgrunds führte, jährt sich heute zum dritten Mal. Was damals passierte war bis dato ein Novum in der Finanzwelt – mit verheerenden Folgen. Denn: Was niemand für möglich hielt, wurde mit einem Schlag bittere Gewissheit: systemrelevante Banken können nicht einfach pleite gehen, ohne dass ein Zusammenbruch des Finanzsystems zu befürchten ist. Und: Wenn große Banken nicht insolvent werden dürfen („too big to fail“)  kann auch schnell die Solvenz von Staaten in Gefahr geraten, wie zum Beispiel in Irland zu beobachten war.

Inzwischen sind diverse Reformen am Finanzmarkt beschlossen worden. Im Fall einer ernsten Schieflage muss jedoch auch heute noch der Staat einspringen. Klare Regeln, dies zu verhindern gibt es bis heute nicht. Und Großbanken mauern gegen (fast) jeden Vorstoß aus der Politik. Sie wollen nicht geschrumpft werden und argumentieren, dass nur sie die Finanzierungsbedürfnisse von großen Unternehmen bedienen könnten. Deutschland als wichtige Exportnation brauche Großbanken, die in der Weltliga mitspielen können.

Was ist also zu tun, um ein Lehman 2 zu verhindern? Wie groß sollen Banken in Deutschland sein dürfen? Dass etwas geschehen muss, darüber sind sich Experten einig. Zumal es offenkundig ist, dass weder die die Finanzwelt noch die Politik aus der der Krise von 2008 schnell gelernt und für die künftige Bankenregulierung die richtigen Konsequenzen gezogen haben. Das beklagt auch die Wirtschaftsweise Weder di Mauro. Bei einer Grünen-Anhörung zum Thema setzte sie sich jetzt nachdrücklich für schärfere Regelungen ein. Die Institute müssten vor einer Schieflage sagen, was sie mit einzelnen Teilen tun würden, wenn der Ernstfall eintritt. „Sie müssen sagen können, welcher Arm ihnen dann abgeschnitten werden soll“, schlägt die Ökonomin vor - und hat dabei auch die Deutsche Bank im Blick.

Deutschlands größte Privatbank hat Reiner Neske zu der Grünen-Veranstaltung entsandt. Das Vorstandsmitglied gibt denn auch den Bankenverteidiger, der aber auch einräumt, das noch vieles zu verbessern sei, um eine neue Krise zu verhindern. Besonders brisant ist für ihn, dass es noch keine Lösung für das Too-big-to-fail-Problem gibt und Europa sich aber bereits mit einer weiteren Krise auseinandersetzen muss – der Staatsschuldenkrise. Die kann auch für Banken gefährlich werden.

Am Mittwoch stufte die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit der französischen Großbanken Société Générale und Crédit Agricole herab, weil sie im krisengeschüttelten Griechenland engagiert sind. Sollte das Land umkippen, haben die Institute ein Problem. In den USA heißt das Sorgenkind Bank of America. Wegen milliardenschwerer Verluste fallen hier 30.000 Jobs weg. Der nächste Knall ist wohl doch nur eine Frage der Zeit.

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Deutsche Bank warnt vor einfachen Lösungen

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  • Habe meine Banklehre mit 8 Jahren Volksschule bei einer Volksbank gemacht. Was haben uns unsere Lehrer - sehr anständige Menschen - immer wieder die Verantwortung als Banker „eingebleut“. Hätten sie nicht gebraucht. Die hatte ich auch schon vorher. Mit mir hätte es diesen Ankauf von vergoldetet Scheisshäufchen aus Amerika nicht gegeben. Wem ich einen Kredit gebe, den schaue ich mir genau an. Dafür brauche ich auch keine Ratingagentur. Mein gesunder Menschenverstand und Sachverstand als Bankkaufmann genügen vollauf.
    Was haben unsere Landesbank mehrere Zehn-Milliarden an Euros verbrannt. Auch mit Hilfe von Politikern. Wenn man mit Hinweisen auf Risiken kam, dann wurde man als Querulant in die Ecke gestellt. Jetzt fehlt den Kommunen das Geld für Schulen, Kitas etc. Und keiner regt sich mehr darüber auf. Dumm gelaufen eben. Die Fusionitis ist immmer noch vorhanden und die Politik schläft weiter. Kleine Banken werden von der Bafin gegängelt und an die großen traut man sich nicht ran. Wenn die Linke sich nicht so dumm anstellen würde, hätte sie schnell 30% bis 40%. Sie müssen nur von ihrem Fundamentalismus (Kommunismus) weg. Denn die DDR haben sie ja bekanntlich ruiniert. Denn der Kommunist macht ein kleines Vermögen, indem er vorher ein großes hatte. Ein Wirtschaftler macht ein kleines Vermögen durch harte Arbeit, nachhaltiges anständiges Handeln und Fleiß.

  • ha ha ha

    seit wann bestimtm der Ochs,w as mit dem Jupiter passiert

    Junge, nun bleib mal auf dem Teppich.

    Die Banken sitzen an den (für uns noch erkennbaren-) Schalthebeln der Macht. Sie steuern Politik und Wirtschaft. Es sind quais die ausführenden Organe von gewissen Beschlüssen und Weisungen.

  • Das System ist ganz einfach (nur Deppen oder arglistige Agenten stellen es als kompliziert da)

    1. Die Zentralbanken geben den Banken das Geld
    2. die Empfänger Banken geben es der Wirtschaft / Privat Bürgern

    Wenn man eine Kise (erzieherische Maßnahme) haben will, reduzieren die Zentralbanken die Geld Ausgabe und es komtm zu monetären Tzunamie Wellen mit dem Ziel, Angst un Chaos zu erzeugen. Erst unter den Banken, später beim Endkunden.

    Man kann aber auch die Geldweitergabe steuern.
    Wer nicht gehorcht, bekommt weniger Geld.



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