Bankenrettung Wagenknecht nimmt sich lästernde Pleitebanker vor

Sarah Wagenknecht hat die irischen Pleitebanker scharf kritisiert, die sich über Deutschland und die EU-Hilfen lustig gemacht haben. Die Politikerin der Linkspartei fordert drastische Konsequenzen.
Update: 30.06.2013 - 14:12 Uhr 83 Kommentare
Linken-Politikerin Sarah Wagenknecht: Sie hat wenig Verständnis für Pleitebanker, die auf dem Chefsessel bleiben. Quelle: dapd

Linken-Politikerin Sarah Wagenknecht: Sie hat wenig Verständnis für Pleitebanker, die auf dem Chefsessel bleiben.

(Foto: dapd)

BerlinDie Vize-Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sarah Wagenknecht, hat die irischen Banker scharf kritisiert, die Deutschland und die EU-Hilfen ins Lächerliche gezogen haben und drastische Konsequenzen gefordert. „Wir müssen die Rettungspolitik vom Kopf auf die Füße stellen. Erst der Mensch, dann die Banken. Erst die Europäer, dann der Euro", sagte Wagenknecht Handelsblatt Online. 

Konkret verlangte die Linkspartei-Politikerin, bevor Steuergeld in eine marode Bank fließe, müsse die Chefetage komplett gehen und durch staatlich bestellte Abwicklungskommissare ersetzt werden. „Zweitens müssen wir Rettungspakete strikt auf Kleinsparer begrenzen. Und drittens  sollte es einen gesetzlichen Dividendendeckel für Banken geben", sagte Wagenknecht. Die Dividenden und Managergehälter dürften nicht stärker steigen als die niedrigste Lohngruppe. „Solange zu wenig Eigenkapital da ist, darf es gar keine Dividende geben", unterstrich die Vizechefin der Linkspartei. 

Vor Wagenknecht hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Äußerungen der Banker bereits als „Schädigung der Demokratie" kritisiert und gesagt, für diese Menschen habe sie nur Verachtung übrig.  

Merkel „verachtet” Banker der Anglo Irish Bank

Wagenknecht sagte dazu, Verachtung allein reiche nicht, Strafe müsse sein. „Die Banker haben sich über eine politische Selbstaufgabe lustig gemacht, für die Merkels und Steinbrücks Bankengarantie 2008 exemplarisch ist", erklärte die Politikerin. „Merkels Verachtung ist in Wirklichkeit Selbstverachtung, weil sie die Staatskasse den Banken zur Selbstbedienung geöffnet hat." Empörung sei daher die richtige Antwort. „Und es wäre nur allzu berechtigt, wenn die geschröpften Bürger vor den Banken protestieren würden", fügte Wagenknecht hinzu. 

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83 Kommentare zu "Bankenrettung: Wagenknecht nimmt sich lästernde Pleitebanker vor "

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  • @balubalu
    So ein linker Faschist im Schafspelz...
    Können sie noch dämlicher, oder wars das schon?

    Zwei Dinge sind unendlich,
    das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
    Albert Einstein

  • Wer braucht denn hier die Pfosten aus dem Osten?
    Was ist dass wieder für ein Schwachsinn.
    Wir haben doch schon genug linke+rechte Faschisten hier.
    Wie bescheuert wäre ich, auf irgendein Gesülze von denen zu reagieren, also das geht doch nur, wenn man einen irreparablen Schaden am Schädel hat!

    Da wähle ich doch AfD, mit der Chance auf Demokratie.


    UMFRAGE

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/umfragen/id_63395934/forsa-umfrage-beide-politischen-lager-ohne-mehrheit.html

    Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?
    Es haben 21944 Besucher abgestimmt
    Aktuell von heute 17.30 Uhr

    CDU/CSU
    20.9% (4591 Stimmen)

    SPD
    10.6% (2324 Stimmen)

    Die Grünen
    3.3% (735 Stimmen)

    FDP
    2.6% (570 Stimmen)

    Piratenpartei
    1.4% (324 Stimmen)

    AfD
    49.4% (10832 Stimmen)

    Die Linke
    3.6% (782 Stimmen)

    Keine Partei
    3.4% (741 Stimmen)

    Andere Parteien
    4.8% (1045 Stimmen)

    * Diese Nutzerumfrage ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Online-Umfragen sind einem hohen technischen Missbrauchsrisiko ausgesetzt, die Ergebnisse dieser Umfrage könnten eventuell von Dritten manipuliert worden sein.

  • @ Farbenseher

    Misslungener Versuch, Eddie. Auch an der Ausdrucksweise sollten Sie noch etwas arbeiten.

  • Die Frau hat mehr über ökonomische Zusammenhänge und Weltwirtschaft vergessen, als Sie jemals wissen werden. Ihre peinlichen Versatzstücke aus der Mottenkiste des kalten Krieges lassen eigentlich nur auf eines schließen: einen verwirrten, braunen Geist. Aber klar, Ihnen geht's natürlich um "Demokratie" und Sie haben was gegen "Extremisten", schon klar. Den aufrechten Demokraten erkennt man am vollkommenen Verzicht auf Argumente und blindwütigem Gekeife, das an die Ansprachen eines gewissen Österreichers erinnert, der glücklicher Weise schon lange als Trophäe an Guido Knopps Wohnzimmerwand hängt.

  • Geschichte wiederholt sich. Das wird einem spätestens angesichts des tiefbraunen Geschmeisses klar, das sich hier so rumtreibt. Und merkwürdiger Weise glaubt der neoliberal hirngewaschene Michel tatsächlich, der AFD und Leute wie Olaf Henkel würden ihm seinen Hintern retten. Klar, gestern noch Lautsprecher für die Lohndumpingpolitik Schröders und heute kämpft er für euch gegen Bankster und Oligarchen. Total logisch. Ihr könnt einem nur leid tun.

  • Ich nehme Ihre Haltung als Vorurteil, nicht belegt und bewiesen. Für mich und sicher viele andere hat Frau Wagenknecht hervorragende Ideen und die für mich richtige Einstellung, da lasse ich auch das möglicherweise folgende Totschlagargument vom Populisms nicht gelten. Für mich ist es egal, woher jemand kommt: Wenn er jetzt das Richtige sagt und sich in der Vergangenheit nichts hat zuschulden kommen lassen, gibt es keinen Grund, ihn nicht zu wählen. Vielleicht wenigstens mal vorurtelsfrei zuhören, was andere sagen?

  • Sie lachen zusammen mit Ihrer Familie über einen Werbeclip, da bekommt Mr Wulff Junior eben ein Bobby-Car geschenkt | So ist das Leben, Herr Wulff, ich empfehle Ihnen das Buch eines Freundes Wolfgang Böcher "Selbstorganisation, Verantwortung und Gesellschaft" | Alle Aufmerksamkeit gegen Sie nur, um von der Realität und dem eugenischen Krieg abzulenken ! | Liebe Grüsse aus "der Südprovinz"

  • Sie haben reiche Freunde ? Schön für Sie - "So ist das Leben", denk sich der Prinz von Arabien | Sie sind nicht Moslem und leihen sich dennoch Geld - zu Ihrem persönlichen Vorteil wohlgemerkt - bei einem Zinssatz unter Marktbedingungen ? | Speißen Sie lieber einen fetten Zinshai, der privat nichts von Ihnen hält, oder nehmen Sie illegalerweise?! einen Freundschaftsdienst in Anspruch ? | Der Präsident ist im übrigen nicht verpflichtet aus der proletarischen Bürgerschicht zu stammen, noch das Leben dieser nachzuahmen | Kenne Sie die Ausgaben für einen Wahlkampf um das Amt des Präsidenten im weltweiten Durchschnitt ? | Wissen Sie, wie Interessen der Bankenlobby in die Entscheidungen eines Bundespräsidenten einwirken würden (.) Bank xy biete Herrn Wulff 1% geringere Zinsen auf sein Darlehen als der Zinssatz dessen Freundes beträgt | Aus der Sicht eines Börsenhändlers zählt das Risiko und nicht die Anzahl von Nullen hinter einer Zahl, daher wäre es sinnvoller gewesen, der Steuerzahler hätte den Bundespräsidenten bei Amtsantritt privat entschuldet und nicht skandalisiert | Wer ist Mr Wulff, fragt sich nicht nur Herr Draghi sondern die gesamte Hochfinanz | Welche Visionen hatte der Mensch den für sein Land ? Nur die, die Ihnen jetzt einfallen ? | War /Ist Mr Wulff stolz auf das Amt des Präsidenten, unabhängig von seinen persönlichen finanziellen Verpflichtungen ? (ja/nein) Sind Sie nicht doch stolz auf die Kreditkarte Ihrer Kinder, auch wenn der Staat diese subventioniert, während Menschen anderst wo auf der Welt unterernährt bleiben ? (ja/nein)| Hungert die proletarische Masse nicht nach dem selben Maß jener Anerkennung, wie es das Amt des Präsidenten gebührt ? | Für mich persönlich ist Mr Wulff nach wie vor Präsident (wie demokratisch eingesetzt), wenn auch in personalunion mit seinem Stellvertreter (liebe Katholiken!) | Sie sehen die Banken-Lobby an der Spitze Deutschlands, ich sehe das aus einem etwas anderen Blickwinkel : Sie lachen zusammen mit Ihrer Familie über ein

  • Pro-D, der Mann wurde abgesägt ganz klar!! Wäre Wulff im Amt geblieben, hätte die CDU meinen Respekt verdient und die Linke wäre kein Thema (| http://youtu.be/7jsKCOTM4MsKosovo | Sonderparteitag Grüne /Fischer /Pazifisten=Massenmörder)... Ich zitiere Sie: >>Herr wulff hat man noch dafür geschlachtet:
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    „Wir haben weder die Ursachen der Krise beseitigt, noch können wir heute sagen: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Wir sehen tatsächlich weiter eine Entwicklung, die an ein Domino-Spiel erinnert: Erst haben Banken andere Banken gerettet, dann haben Staaten Banken gerettet, dann rettet eine Staatengemeinschaft einzelne Staaten. Wer rettet aber am Ende die Retter?“, fragt Wulff.

    Im Saal ist es ganz still. Wulff feuert nun eine Breitseite gegen die Europäische Zentralbank (EZB) ab. Deren Staatsanleihekäufe rüffelt er als „rechtlich bedenklich“ und „weit über ihr Mandat hinaus“. Und viele Regierungen hätten den Ernst der Lage noch nicht erkannt: Erst „im allerletzten Moment“ zeigten sie Bereitschaft, Besitzstände und Privilegien aufzugeben und Reformen einzuleiten. Weil sie lange die desolaten Finanzen schleifen ließen, sind die Staaten nun unter Druck.

    Die Politik ließe sich „am Nasenring“ von Banken, Ratingagenturen und Medien „durch die Manage führen“, rügt Wulff.<<

  • @hellboy: Falls in Ihrer Ideologie von Vor-Vorgestern noch Platz für etwas Verstand sein sollte: Die irischen Bankster und die anderen, die uns derzeit den Mist einbrocken, sind weder Zionisten noch jüdischen Glaubens. @Hellboy: Sie schaden der Sache und sollten sich mit Ihrer Verblendung am Besten auf irgendeine Ewig-Gestrigen Seite verziehen. Hier ist kein Platz für Neonazis!

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