Bayern und Baden-Württemberg
Mutmaßliche Terror-Unterstützer festgenommen

Generalbundesanwalt Kay Nehm hat am Dienstag drei Iraker wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung festnehmen lassen. Die drei in Nürnberg, München und Bühl wohnenden Männer sollen die terroristische Vereinigung Ansar el Islam mit Geld unterstützt haben.

HB KARLSRUHE. Seit den frühen Morgenstunden wurden im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die drei und gegen elf weitere mutmaßliche Unterstützer bundesweit 24 Wohnungen durchsucht. Die Ermittler hoffen, dabei Beweise für die Verbindung aller Beschuldigten zur irakischen Islamisten-Gruppe Ansar el Islam zu finden. Durchsucht werden Wohnungen in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und in Niedersachsen sowie im schweizerischen Basel.

Die drei festgenommenen Iraker sollen im Auftrag eines bereits im Dezember festgenommenen 31-jährigen Landsmannes Geld gespendet und gesammelt haben. Dies habe dazu gedient, Terroranschläge der "Helfer des Islam" im Irak zu finanzieren, so die Bundesanwaltschaft. Anhaltspunkte für in Deutschland geplante Anschläge gebe es nicht.

Gegen die drei Festgenommenen hat die Bundesanwaltschaft bereits in der vergangenen Woche Haftbefehle erwirkt. Die Männer müssen sich auch wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz verantworten, der mit mindestens zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet wird. Bei den weiteren elf Verdächtigen gibt es nach Justiz-Angaben keine Voraussetzungen für einen Haftbefehl.

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