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02.05.2008 

Nicht nur für SPD-Chef Beck verheißt die neue Umfrage nichts Gutes. Die CSU muss demnach bei der Landtagswahl im September um ihre absolute Mehrheit fürchten. Die Partei würde derzeit auf nur 48 Prozent der Stimmen kommen, ermittelte infratest dimap. Das waren vier Prozentpunkte weniger als bei der letzten Bayern-Umfrage des Instituts im Januar.

Unpopulär ist danach insbesondere CSU-Chef Erwin Huber: Nur 28 Prozent der Bayern sind mit seiner Arbeit zufrieden. Größere Zustimmung bekommen Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein und CSU-Vize Horst Seehofer, die auf Werte von jeweils 48 Prozent kamen. Laut Umfrage würden zudem mit FDP und Freie Wählern zwei zusätzliche Parteien in den bayerischen Landtag einziehen.

Die seit Jahren im Umfragetief darbende bayerische SPD legt um zwei Punkte deutlich zu. Mit 23 Prozent nähern sich die Sozialdemokraten ihrem Wahlziel von 25 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei zehn Prozent, die seit 1994 nicht mehr im Münchner Maximilianeum vertretene FDP unverändert bei sechs Prozent. Die Freien Wähler verbessern sich um zwei Punkte und erreichen fünf Prozent. Die Linke kommt auf vier Prozent, würde damit aber an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. In der vergangenen Woche hatte die CSU in einer anderen Umfrage sogar bei nur 44 Prozent gelegen.

Populärste Unionspolitikerin in Bayern ist Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 61 Prozent Zustimmung. Auch bei den CSU-Anhängern liegt Merkel mit 78 Prozent weit vor den heimischen Politikern, während nur die Hälfte mit Hubers Arbeit zufrieden ist. Mit Hubers Tandempartner Beckstein sind 69 Prozent der CSU-Anhängerschaft zufrieden, mit CSU- Vize Horst Seehofer 63 Prozent.

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Mit Frank-Walter Steinmeier und Franz Müntefering hat die SPD wieder eine starke Führung. Sie muss aber erst noch zeigen, ob sie die lähmenden Flügelkkämpfe überwinden kann. Kommentar