Beginn einer „Erfolgsstory“
Schmidt: 930 000 Minijobs durch Reform

Die Reform der Minijobs hat nach Angaben der Bundesregierung seit April rund 930 000 neue geringfügige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen. Ende Juni habe es rund 5,8 Mill. solcher Jobs gegeben, die mit maximal 400 € entlohnt werden.

HB/dpa BERLIN. Dies seien etwa 1,7 Mill. mehr als im September, sagte Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) am Freitag in Berlin. Der Zuwachs sei zu etwa gleichen Teilen auf Ost- und Westdeutschland entfallen.

Die ursprünglichen Erwartungen seien „bei weitem übertroffen“ worden. Der Trend zeige, dass „wir am Beginn einer Erfolgsstory“ stehen, sagte Schmidt. Mit der Neuregelung der Minijobs sei ein Beitrag zur Entbürokratisierung und damit im Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung geleistet worden. In welchem Ausmaß Schwarzarbeit konkret eingedämmt werden konnte, blieb offen.

170 000 der 930 000 neuen Minijobs seien entstanden, weil sich vollbeschäftigte Arbeitnehmer zusätzlich einen Nebenverdienst gesichert hätten. Vom Rest sei der überwiegende Teil aus der Arbeitslosigkeit und teils auch aus der so genannten stillen Reserve gekommen. Man sei optimistisch, bereits Ende August eine Million neuer Minijobs zu erreichen.

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