Deutschland
Begriff im Wandel

Sozialhilfe“, „Sozialstaat“, „Soziale Marktwirtschaft“ – wir verwenden den Begriff „sozial“ mittlerweile, ohne darüber nachzudenken.

Wissen wir aber, was wir meinen, wenn wir von „sozialverträglichen“ Lösungen oder von einer sozialen Politik reden? Und wissen wir, was gemeint ist, wenn z.B. die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes als „unsozial“ abgelehnt wird?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns auf das angemessene Verständnis des Begriffes „sozial“ besinnen müssen, wenn wir die notwendigen Reformen in Deutschland voranbringen wollen. „Sozial“ ist ein Schlüsselbegriff in der politischen Debatte. Seine Klärung ist eine zentrale Aufgabe bei der Erneuerung unserer Sozialen Marktwirtschaft.

Alle Karikaturen der 36 Zeichner im Bild

Der Begriff hat sich gewandelt in den letzten Jahrzehnten. Ursprünglich galt als sozial, was der Gesellschaft, der Gemeinschaft nutzt. Sozial wurde immer mehr mit Umverteilung gleichgesetzt. Das System der staatlichen Umverteilung stößt jedoch an seine Grenzen.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft möchte nachdrücklich auf diese Fehlentwicklung und die damit für unsere Zukunft verbundenen Gefahren hinweisen.

Hans Tietmeyer, Bundesbankpräsident a.D., ist Vorsitzender des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Alle Karikaturen der 36 Zeichner im Bild

Die Gewinner des Karikaturenwettbewerbs:

1. Platz Barbara Henninger, Jahrgang 1938, lebt und arbeitet seit 1967 in Strausberg bei Berlin. Die gebürtige Dresdnerin studierte zunächst Architektur und arbeitete später als Journalistin bei einer Tageszeitung. Heute ist die freischaffende Karikaturistin ständige Mitarbeiterin des „Eulenspiegels“. Sie hat zahlreiche Bücher verfasst, Ausstellungen gemacht und Preise erhalten.

2. Platz Walter Hanel, 1938 in Teplitz-Schönau (Tschechien) geboren, veröffentlicht seit 1958 Zeichnungen in namhaften Publikationen wie „Simplicissimus“, „Pardon“, „Rheinischer Merkur“ und mittlerweile auch der „FAZ“. Hinzu kommen mehrere Buchveröffentlichungen und Auszeichnungen. Der frühere Meisterschüler der Kölner Werkkunstschule lebt heute in Bergisch-Gladbach.

3. Platz Thomas Plassmann, Jahrgang 1960, arbeitet nach Tischlerlehre, Geschichts- und Germanistikstudium seit 1987 als freischaffender Cartoonist für mehrere Tageszeitungen, u.a. die „Frankfurter Rundschau“. Zahlreichen Buchprojekten und Ausstellungen folgten etliche Auszeichnungen. Der gebürtige Essener ist seiner Heimatstadt treu geblieben.

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