Bei Allergien und Rheuma vermehrt verscheibungspflichtige Arzneien verschrieben
IKK: Ärzte verschreiben zu viele Medikamente

Nach Angaben der Innungskrankenkasse (IKK) verordnen Ärzte zu viele verschreibungspflichitge Medikamente und belasten so die Krankenkassen.

HB BERGISCH GLADBACH. „Hier handelt es sich um eine Umgehungsstrategie, die zu Lasten der Solidarität geht“, kritisierte Rolf Stuppardt vom IKK-Bundesverband in Bergisch Gladbach bei Köln. Medikamente, die nicht verschreibungspflichtig sind, müssen von den Patienten selbst bezahlt werden, verschreibungspflichtige dagegen von den Kassen.

Die IKK stellten bei der Analyse der Daten des ersten Halbjahres 2004 fest, dass etwa bei Allergien oder Rheuma vermehrt verschreibungspflichtige Präparate verordnet werden. Bei einem Kombinationspräparat aus Hustenlöser und Antibiotikum, das die IKK als nicht sinnvoll bezeichnen, stieg die Zahl der Verordnungen um 62 Prozent. Pflanzliche Schleimlöser alleine gibt es meist ohne Rezept. Sie müssen von den Patienten bezahlt werden. Medizinisch sei es nicht zu erklären, dass verstärkt verschreibungspflichtige Arzneien verordnet würden.

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