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Bei Rücktritt: Duisburger OB könnte Pension verlieren

Nach der Tragödie auf der Loveparade wächst der Druck auf die Stadt Duisburg. Besonders Oberbürgermeister Adolf Sauerland steht im Kreuzfeuer der Kritik. Doch bisher weigert sich der CDU-Politiker den Sessel zu räumen. Ein mögliches Motiv: Bei einem Rücktritt könnte Sauerland seine Pensionsansprüche verlieren.

Adolf Sauerland müsste bei einem Rücktritt auf seine Pensionsansprüche verzichten. Quelle: ap
Adolf Sauerland müsste bei einem Rücktritt auf seine Pensionsansprüche verzichten. Quelle: ap

HB DUISBURG. Der wegen der Loveparade umstrittene Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland (CDU), würde bei einem freiwilligen Rücktritt seine komplette Pension verlieren. Das berichtet die „Neue Presse“ unter Berufung auf den Steuerzahlerbund Nordrhein-Westfalen. Verloren wären damit auch die Pensionsansprüche, die sich Sauerland vor der Wahl 2004 in langen Jahren als Oberstudienrat im benachbarten Krefeld erworben habe. „Das ist knallhart“, zitiert die Zeitung den Justiziar des Steuerzahlerbundes, Heinz Wirz. Sauerland müsse sich in diesem Fall in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichern.

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Der 55-Jährige OB bezieht laut Bericht als B10-Beamter ein Grundgehalt von 10 582,30 Euro. Für 2009 habe Sauerland in einer Mitteilungsvorlage für den Rat der Stadt Duisburg zusätzliche Nebeneinkünfte von 16 100 Euro im Jahr angegeben und nehme zudem rund 50 zum Teil gut dotierte Mandate in Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräten sowie Verbänden und Vereinen wahr. Erhalten blieben ihm die Pensionsansprüche nur, wenn er die Amtszeit (bis 2014) beende oder abgewählt werde, so die Zeitung.

Duisburgs Linke im Rat wirbt dem Bericht zufolge für eine Abwahl Sauerlands: Ratsfraktionschef Hermann Dierkes habe an diesem Donnerstag alle Ratsmitglieder in persönlichen Schreiben um Unterstützung gebeten und wolle für September eine Rats-Sondersitzung beantragen.

  • 30.07.2010, 01:00 UhrAnonymer Benutzer: Mariana Mayer

    insbesondere die Lobbymacht der Polizei ist nicht geklärt.

    Doch es spielt keine Rolle weil wieder einmal 3 Parteien sich gegenseitig die Schuld zuschieben.

    Das übliche abgekartete Spielchen in Deutschland.

    immer wieder das gleiche und immer wieder fallen alle darauf herein zu Lasten der Opfer.

  • 30.07.2010, 00:47 UhrAnonymer Benutzer: Kritiker

    ich kann "Duisburger" nur zustimmen....langsam nimmt es inquisitorische Züge an....die Hexe muss brennen - warum ? egal ! Keine rechtstaatlichen Ermittlungen, kein Gutachten, keine Rechte - Hauptsache weg - Schuldig.

    Dass nun die linke Opposition im Rathaus VOLLKOMMEN UNEiGENNÜTZiG die Abwahl inszenieren will - keiner kommt da auf den Gedanken das da jemand diskret die Gunst der Stunde nutzen möchte - so sieht wirkliche Anteilnahme aus !

  • 29.07.2010, 23:47 UhrAnonymer Benutzer: Duisburger

    Mal abgesehen von der Debatte von Schuld und Verantwortung ist dieses doch sehr einseitige Einschlagen auf den Ob von Duisburg mittlerweile peinlich und lächerlich...
    ich hatte sowas von lokalen Zeitungen oder der boulevardpresse erwartet, aber nicht vom Handelsblatt, welche man als neutrale Zeitung einschätzt

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