Belastetes Verhältnis zwischen Merkel und Schäuble
Schäuble soll Finanzexperte der Union werden

Unionschefin Merkel will nach einem Pressebericht den früheren Parteivorsitzenden Schäuble mit den Bereichen Wirtschaft, Arbeit und Finanzen betrauen.

HB BERLIN. Wolfgang Schäuble soll Friedrich Merz im Fraktionsvorstand der CDU auf den Gebieten Wirtschaft, Arbeit und Finanzen folgen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus» soll die Partei- und Fraktionschefin Angela Merkel bereits mit Schäuble gesprochen haben, der derzeit für Außen-, Verteidigungs- und Europapolitik zuständig ist.

Merz hatte am vergangenen Dienstag seinen Rücktritt als Präsidiumsmitglied und als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bundestagsfraktion angekündigt. Als Nachfolger im Präsidium seien Fraktionsvize Wolfgang Bosbach oder der Arbeitsmarktexperte Karl-Josef Laumann im Gespräch.

Das Verhältnis zwischen Merkel und Schäuble gilt allerdings als nicht spannungsfrei. Einerseits löste Merkel Schäuble als Parteivorsitzenden infolge der CDU-Spendenaffäre ab, andererseits war Schäuble schon fast als Unions-Kandidat für das Präsidentenamt nominiert, bevor sich die Partei nach langen öffentlichen Debatten für Horst Köhler entschied.

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