_

Beratertätigkeit: Ex-BND-Chef arbeitet für die Deutsche Bank

Bis vor kurzem sorgte er noch für die Überwachung von Staatsfeinden. Nun arbeitet Ernst Uhrlau, Ex-BND-Chef, für die Deutsche Bank. Er berät das Institut als Freiberufler und hat den Segen des Kanzleramtes.

Ernst Uhrlau hat einen neuen Job bei der Deutschen Bank. Quelle: dapd
Ernst Uhrlau hat einen neuen Job bei der Deutschen Bank. Quelle: dapd

FrankfurtDer frühere Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Ernst Uhrlau, arbeitet als freier Berater für die Deutsche Bank. Wie das Geldinstitut am Sonntag bestätigte, berät der 65-Jährige das Haus seit dem 1. Februar in Fragen der globalen Sicherheit. Uhrlau sei seit Anfang Februar als freiberuflicher Berater für die Deutsche Bank tätig, sagte der Sprecher. Dem Magazin zufolge ist der neue Job mit Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) abgesprochen und von diesem gebilligt worden.

Anzeige

Geheimdienst Ernst Uhrlau - Zwischenfälle einer BND-Karriere

  • Geheimdienst: Ernst Uhrlau - Zwischenfälle einer BND-Karriere
  • Geheimdienst: Ernst Uhrlau - Zwischenfälle einer BND-Karriere
  • Geheimdienst: Ernst Uhrlau - Zwischenfälle einer BND-Karriere
  • Geheimdienst: Ernst Uhrlau - Zwischenfälle einer BND-Karriere

Uhrlau, 65, war Ende vorigen Jahres als Geheimdienstchef verabschiedet worden. Der Sozialdemokrat amtierte sechs Jahre lang als Präsident des Auslandsnachrichtendienstes. Er war auch Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung.

  • 05.02.2012, 21:55 UhrAnonymer Benutzer: Gossengelaester

    M A F I A !

  • 05.02.2012, 20:24 UhrAnonymer Benutzer: Henry_Bleckert

    Guter Mann! Macht jetzt in seinem Kampf bei anderen Staatsfeinden, den Boni-Banken weiter. Quasi in der Höhle des Löwen. Na dann viel und schnellen Erfolg, bevor diese Brüder Europa inkl. Deutschland völlig in den Ruin gewirtschaftet haben.

    Ich bin ganz einfach nur stolz und könnte weinen vor Glück, derartige Vorbilder an der Spitze unseres freiheitlich-demokratischen Staates verorten zu dürfen ...

  • 05.02.2012, 18:08 Uhrmargrit117888

    Es zeigt sich wieder einmal mehr, dass ma für die Jobs an der Spitze keinerlei dementsprechende Ausbildung und Qualifikation braucht.
    Was qualifiziert denn Herrn Urlau nunmehr als Bankberater tätig zu werden?
    Die Pöstchenschieberei in diesem längst nicht mehr demokratischen Land, wird immer schlimmer

  • Die aktuellen Top-Themen
Wüstenrot-Studie: Jeder dritte Deutsche fürchtet Immobilienblase

Jeder dritte Deutsche fürchtet Immobilienblase

Rund 44 Prozent der Deutschen halten die Preise für Häuser und Wohnungen für deutlich überhöht. Sie fürchten sich vor einer Immobilienblase. Vor allem die Bürger eines Bundeslandes sind besonders skeptisch.

Weltwirtschaftswachstum: EU rüffelt China, Japan und die USA

EU rüffelt China, Japan und die USA

EU-Kommissionspräsident Barroso und Ratspräsident Van Rompuy fordern, dass alle G20-Länder das Weltwirtschaftswachstum fördern. Europa sei seiner Verantwortung nachgekommen, hieß es, jetzt seien die anderen dran.

Erzieher-Mangel: Kommunen wollen Ungelernte in Kitas einsetzen

Kommunen wollen Ungelernte in Kitas einsetzen

Ab dem nächsten Jahr haben Eltern ein Recht auf einen Kita-Platz. Doch vielerorts fehlen die Erzieher. Städte und Gemeinden erwägen, ungelernte Hilfskräfte einzusetzen. Eine Katastrophe, meint der Kinderschutzbund.