Bericht
Renten sollen bis 2016 kaum steigen

Die 20 Millionen Rentner in Deutschland müssen sich offenbar darauf einstellen, dass ihre Renten bis zum Jahr 2016 nicht mehr spürbar erhöht werden. Das ergibt sich einem Zeitungsbericht zufolge aus dem neuen Rentenversicherungsbericht von Arbeits- und Sozialminister Franz Müntefering.

HB BERLIN. Hintergrund sei der gesetzlich verankerte Nachhaltigkeitsfaktor, der den Rentenanstieg bremsen soll, schreibt die „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Dieser Faktor konnte in diesem Jahr nicht wirken, weil er rechnerisch zu Rentenkürzungen geführt hätte, was die Regierung aus Union und SPD ausgeschlossen hatte.

Die „nicht realisierten Dämpfungen der Rentenanpassungen“, heißt es laut der Zeitung im Müntefering-Papier, würden nach neuen Rechenmodellen „ab dem Jahr 2012 in fünf Schritten zu jeweils 0,4 Prozent nachgeholt. Selbst wenn von 2012 an eine Rentenerhöhung möglich wäre, etwa auf Grund einer Erholung der Konjunktur und des Arbeitsmarkts, bliebe damit die Wirkung für die Rentner gedämpft.

Der Rentenversicherungsbericht soll am 8. März im Bundeskabinett behandelt werden.

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