Berlin auf dem letzten Platz
Sachsen hat größte Wirtschaftsdynamik

Sachsen hat in den vergangenen drei Jahren die größten wirtschaftlichen Fortschritte gemacht. Das ist das Ergebnis einer Studie der „Initiative Soziale Marktwirtschaft“ und der „Wirtschaftswoche“, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

HB BERLIN. Der Freistaat rangiert im Vergleich aller 16 Bundesländern vor Niedersachsen und Rheinland-Pfalz auf Platz eins. Der sächsische Regierungschef Georg Milbradt (CDU) werde dafür am 9. September in Berlin als „Ministerpräsident des Jahres“ geehrt. Zehn Tage später ist in Sachsen Landtagswahl.

Die Studie vergleicht die ökonomische Entwicklung der Länder in den Jahren 2001 bis 2003. Untersucht wurden den Angaben zufolge 30 Indikatoren, darunter die Arbeitslosenzahlen, die Wirtschaftskraft und die Umsätze der Unternehmen sowie Standortfaktoren wie Arbeitskosten und Infrastruktur.

So hatte Sachsen - im Vorjahr lediglich Sechster des Rankings - bei der Arbeitslosenquote den geringsten Anstieg aller 16 Bundesländer. Obwohl die öffentlichen Investitionen erhöht wurden, machte der Freistaat bezogen auf die Einwohnerzahl so wenig neue Schulden wie kein anderes Land. Mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent lag Sachsen ebenfalls deutlich vor der Konkurrenz.

Zu den Gewinnern des Rankings zählt auch Sachsen-Anhalt, das sich - vor allem wegen starker Produktivitätszuwächse - auf Platz vier verbesserte. Bei der im Vorjahr veröffentlichten Studie, die sich auf die Jahre 2000 bis 2002 bezog, hatte das Land lediglich den zwölften Rang belegt. Vorjahressieger Saarland rutschte auf Platz fünf ab. Keine Veränderung gab es am Tabellenende mit Mecklenburg-Vorpommern (15.) und Berlin (16.).

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