Berlin Intern

CDU muss Millionen einsparen

Bei ihrer Klausurtagung im Januar will die CDU ihr mieses Abschneiden bei der Bundestagswahl debattieren. Mit einer Folge dieser Schwäche muss die Partei schon jetzt klarkommen – den Finanzen.
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CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe schwört seine Partei auf finanziell schwierige Zeiten ein. Quelle: dpa

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe schwört seine Partei auf finanziell schwierige Zeiten ein.

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PM BERLIN. 27,3 Prozent (mit der CSU: 33,8 Prozent) – das reichte mit einer starken FDP zwar für eine schwarz-gelbe Regierung. Doch das Ergebnis war noch schlechter als das von 2005.

Wegen der Verluste bei den Europa- und Bundestagswahlen schrumpfen die Zuschüsse aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Die Folge: 2010 muss die CDU 1,9 Mio. Euro einsparen, wie Generalsekretär Hermann Gröhe der „Rheinischen Post“ sagte. Das bedeutet: Die Verträge von 15 befristet angestellten Mitarbeitern werden nicht verlängert.

Zudem stellt die CDU das Mitgliedermagazin „Union“ ein. Insgesamt steuert die staatliche Finanzierung bei den im Bundestag vertretenen Parteien zwischen 30 und 40 Prozent zu ihrem gesamten Etatvolumen bei. Daneben gibt es auch Mitgliedsbeiträge. Doch auch ein Parteibuch wollen immer weniger Bürger.

Ende Oktober hatte die CDU 523 488 Mitglieder, vor vier Jahren waren es rund 50 000 mehr. Die CDU hat heute immerhin mehr Mitglieder als die SPD, die auch bei der Parteienfinanzierung stärkere Einbußen hinnehmen muss. Ein schwacher Trost.

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