Berlin intern
Zarte Bande auf der Regierungsbank

Ja, sie wollen tatsächlich den Bund der Ehe eingehen, wie die „Bild“-Zeitung vor wenigen Tagen berichtet hat. Jetzt teilten sich die neue Familienministerin Kristina Köhler und ihr zukünftiger Ehemann, Staatssekretär Ole Schröder, zumindest schon einmal die Regierungsbank.
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DHS/PM BERLIN. Wer böswillig glaubte, die frisch ernannte 32-jährige CDU-Familienministerin heirate im Februar nicht aus Überzeugung, sondern des Amtes wegen oder aus christlicher Parteiräson, der durfte erfahren, dass die Einladungskarten schon vor Wochen versandt worden seien.

Wie auch immer: Gestern konnten die Parlamentarier Kristina Köhler und ihren künftigen Ehemann beobachten – sie saßen beide auf der Regierungsbank. Köhler in der zweiten Reihe, ihr Lebensgefährte, Innen-Staatssekretär Ole Schröder (38), in Reihe eins, wo er Thomas de Maizière vertrat. Ein Fast-Ehepaar neben der Bundeskanzlerin und all den Ministern – da ist die ständige Beobachtung der Jung-Politiker garantiert.

Doch wer sich zarte Bande über die Regierungsbank hinweg erhoffte, wurde enttäuscht: Beide würdigten sich keines Blickes. Als Schröder kurz die Regierungsbank verließ und wieder zurückkam, war Köhlers Blick nach unten gerichtet – offenbar studierte sie Meldungen auf ihrem Handy. Von Aufregung keine Spur.

Umso aufgeregter war Köhler aber am Mittwoch, als Bundestagspräsident Norbert Lammert sie vereidigte. Als er sie aufforderte, den Eid zu sprechen, begann sie – und vergaß dabei die Hand zu heben. Rasch begann sie von vorn.

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