Berliner Bürgermeister
Air Berlin soll weiter mit Etihad zusammenarbeiten

Air Berlin hat in 2014 einen Rekordverlust eingefahren. Zudem ist unklar, ob sie ihre Partnerschaft mit Etihad aufrechterhalten darf. Drei Regierungschefs machen sich nun stark für die schwächelnde Fluggesellschaft.
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BerlinBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) setzt sich mit Länderkollegen für die schwächelnde Fluggesellschaft Air Berlin ein. „Wir alle wollen, dass Air Berlin ihre Code-Share-Flüge mit Etihad weiterhin anbieten kann“, sagte der Berliner Regierungschef mit Blick auf eine gemeinsame Initiative mit den Ministerpräsidenten Hannelore Kraft (SPD/Nordrhein-Westfalen) und Winfried Kretschmann (Grüne/Baden-Württemberg).

Die drei Regierungschefs hätten an Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und an Außenminister Frank-Walter Steinmeier (beide SPD) geschrieben, sagte Müller der Deutschen Presse-Agentur. „Wir erwarten, dass die Flüge so wie bisher weitergeführt werden können.“

Air Berlin brauche für das internationale Geschäft einen Partner, der Strecken übernehme, wo Air Berlin sie selbst nicht anbiete. „Diese Partnerschaft will Dobrindt aus Wettbewerbsgründen einschränken“, kritisierte Müller. Air Berlin machte 2014 den größten Verlust seiner Firmengeschichte. Das Nettoergebnis der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft lag bei minus 377 Millionen Euro. 2013 hatte das Defizit minus 316 Millionen Euro betragen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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