Berliner CDU Mit den Grünen zurück ins „Postkutschenzeitalter“

Die Grünen machten Wohlfühlpolitik, ihr Umfragehoch sei nicht mehr als eine vor dem Platzen begriffene Blase. Im Interview spricht CDU-Fraktionschef Frank Henkel über die inhaltliche Ausrichtung der Grünen und eine mögliche Koalition mit der Ökopartei.
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Handelsblatt: Herr Henkel, wäre Künast besser als Wowereit?



Frank Henkel: Wowereit hat sich verbraucht, er ist völlig lustlos. Er interessiert sich nicht für die Probleme in der Stadt und hat keine Lösungen mehr anzubieten. Wowereits Zeit ist vorbei.

Warum stehen die Grünen so gut da?

Sie tragen nirgends Verantwortung, machen Wohlfühlpolitik. Da ist viel Hype dabei. Wenn Frau Künast jetzt tatsächlich antritt, dürfte die Blase aber bald platzen.

Und inhaltlich?

Die Grünen sind gegen alles, was sich bewegt: gegen die Offenhaltung von Tempelhof, gegen die Bahn und Stuttgart 21, gegen den dringend nötigen Weiterbau der Stadtautobahn A100. Sie stilisieren Autofahrer zum Feindbild, indem sie jetzt gegen „platzvergeudende Blechhaufen“ polemisieren. Das ist ein Rückschritt ins Postkutschenzeitalter.

Aber Sie wollen koalieren?

Wir wollen – wie bei Bundestags- und Europawahl – stärkste Kraft werden. Aber es gibt eine theoretische Chance für Schwarz-Grün. Im Gegensatz zu Rot-Rot würde dieses Bündnis wohl einen bürgernäheren Regierungsstil pflegen.

Und die Differenzen?

Das Schwierige an den Grünen ist, dass sie in den meisten Punkten, etwa in der Integrationsdebatte, gar keine Position beziehen. Jetzt haben sie mit Frau Künast immerhin einen Kopf, den müssen sie aber auch zum Nachdenken verwenden. Zeit haben sie ja noch.

Würden Sie auch Juniorpartner werden?

Darüber diskutiere ich heute nicht.

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4 Kommentare zu "Berliner CDU: Mit den Grünen zurück ins „Postkutschenzeitalter“"

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  • @ [2] Maennes

    ironie bedeutet Hohn oder Spott ....... genau so sind die Worte von Neco Celik auch angekommen! Passen Sie lieber ihrerseits auf, dass ihr Multi-Kulti-Wahn nicht zum Verlust ihrer deutschen Muttersprache führt!

  • zurück ins „Postkutschenzeitalter“ ? ……… mit den Grünen kommst du dir vor „wie im alten Rom“! Die gleichen Dekadenzerscheinungen damals wie heute! Der Verfall aller Sitten führte bekanntlich schließlich zum Untergang des römischen Reiches. Um Deutschland steht es mit den Linken an der Macht nicht viel besser. Angewidert muss man sich abwenden, wenn bunte Umzüge von schrillen Halb- und Ganznackten, Tätowierten, Verpiercten, bemalten, von Homos in Lederklamotten, Lesben in Glanzlack und Transsexuellen mit Federboas durch unsere Straßen an unseren Kindern vorbeiziehen, begleitet und beklatscht von Partykönigen wie Klaus Wowereit und der Politikergilde der Grünen. Vielleicht wären diese Schwulenparaden und Homoehen noch kopfschüttelnd zu ertragen; wäre da nicht der dramatische Einbruch deutscher Geburten verbunden mit der massenhaften Zuwanderung Fremder aus aller Welt und vor allem aus nicht integrierbaren Kulturen.

  • @ Sarrazin-Verehrer
    Es ist immer wieder erstaunlich, das Leute meinen, mit aus dem Kontext gerissenen, veralteten Zitaten punkten zu können.
    Noch dazu, wenn man der deutschen Sprache nicht so weit mächtig ist, dass man ironie erkennt.

  • „in berlin gibt es ein bisschen zu viele Deutsche.“ Dieser Satz des türkischen Regisseurs Neco Celik gegenüber der berliner Zeitung macht deutlich, wohin die Reise gehen wird, wenn das deutsche Volk dies zulässt. Noch wäre Zeit zur Umkehr, wenn auch die Demographie-Uhr im rasenden Tempo dem Tag entgegentickt, an dem wir Deutschen zur Minderheit im eigenen Land werden. Auf dem Weg zur berliner Türkenrepublik helfen viele mit. Sie heißen bülent Arslan, Canan bayram, Kenan Kolat, Vural Öger, Cem Özdemir und Aygül Özkan, aber auch Hans-Christian Ströbele, Claudia Roth, Klaus Wowereit und Renate Künast.

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