Berliner Landeschef
Christopher Lauer verlässt die Piratenpartei

Das bekannteste Gesicht der Piratenpartei geht von Bord: Der Abgeordnete und Landeschef der Berliner Piraten, Christopher Lauer, gibt sein Amt auf und verlässt die Partei. Offenbar fiel die Entscheidung spontan.
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DüsseldorfChristopher Lauer ist am Donnerstagvormittag mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Landesvorsitzender der Berliner Piraten zurückgetreten. Gleichzeitig steigt er komplett aus der Partei aus. Das berichten der Tagesspiegel und die B.Z. Berlin.

Letztere zitiert eine Mail Lauers an den Parteivorstand: „Da ich in den vergangenen Monaten feststellen musste, im Vorstand keine Mehrheit für meine bei meiner Wahl angekündigten Vorhaben zur Professionalisierung der Partei zu haben, trete ich mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Landesvorsitzender der Piratenpartei Berlin zurück.“

Der Rücktritt von Schatzmeister Michael Karek Anfang der Woche, so Lauer weiter, „eröffnet die Möglichkeit, auf dem Landesparteitag im November einen neuen Landesvorstand zu wählen. Dem möchte ich nicht im Weg stehen.“

Damit verliert die Piratenpartei ihr bekanntestes Gesicht nach fünf Jahren Mitgliedschaft. Lauer soll sich nach B.Z.-Informationen sehr kurzfristig zum Parteiaustritt entschieden haben.

Anis Micijevic ist freier Journalist und schreibt für Handelsblatt Online. Quelle: Armin Dahl / Handelsblatt Online
Anis Micijevic
Handelsblatt / Spätdienst Online + Mobile

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  • Christopher Lauer verlässt die Piratenpartei.
    Alles angefangen und nichts zu Ende gebracht, welchen Studienabschluß machte Herr Lauer?

    Christopher Lauer wuchs in Bonn auf.
    Während der Schulzeit am Pädagogium Otto-Kühne-Schule (PÄDA) in Bonn-Bad Godesberg nahm er an der Hochbegabtenförderung der Universität Bonn „Fördern, Fordern, Forschen“ teil und studierte Physik.
    Nach dem Abitur folgten Zivildienst und ein regulär aufgenommenes Physikstudium, das er aber abbrach.
    2005 zog er nach Berlin.
    Hier studiert Lauer seit 2006 Kultur und Technik mit Schwerpunkt Wissenschafts- und Technikgeschichte an der Technischen Universität Berlin.
    2008 bis 2009 studierte er an der Zhejiang-Universität im chinesischen Hangzhou.
    Zwischen Frühjahr 2011 bis zur Abgeordnetenhauswahl 2011 im September war er in einer Firma von Pavel Mayer angestellt.

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