Beschluss des Bundesrates
Beitragsbemessungsgrenzen steigen

Der Bundesrat hat am Freitag die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und der Versicherungspflichtgrenze für die gesetzliche Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung zum 1. Januar 2005 beschlossen.

HB BERLIN. Die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen beträgt gut ein Prozent und folgt der durchschnittlichen Entwicklung der Bruttolöhne und Gehälter im Jahr 2003. Das bedeutet eine Erhöhung der für die Erhebung der Sozialbeiträge maßgeblichen Einkommensgrenze in der Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung um 37,50 bis 50 € monatlich.

Wie das Bundessozialministerium mitteilte, liegt die neue Bemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung bei 5200 € in Westdeutschland und bei 4400 € in Ostdeutschland. Derzeit ist die Grenze in Ost und West um 50 € niedriger. In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt die in West und Ost einheitliche Bemessungsgrenze von 3487,50 auf 3525 € monatlich. Das durchschnittliche Jahreseinkommen erhöht sich nach vorläufigen Berechnungen von derzeit 29 428 € auf 29 569 €.

Die Versicherungspflichtgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung steigt von 3862,50 € monatlich 3900 €. Wessen Verdienst unterhalb dieser Grenze liegt, muss sich in einer der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen versichern. Die Pflichtversicherungsgrenze liegt traditionell bei 75 % der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung.

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