Beschluss im Bundestag
Studenten bekommen ab 2016 mehr Bafög

Ab 2016 bekommen Schüler und Studenten in Deutschland mehr finanzielle Unterstützung: Der Bundestag stimmt der Anhebung des Bafögs-Fördersatzes um sieben Prozent zu. Die Finanzierung übernimmt ab 2015 der Bund komplett.
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BerlinDie Ausbildungsförderung für Schüler und Studenten wird ab Ende 2016 erhöht: Der Bundestag votierte am Donnerstagabend mit den Stimmen der Regierungskoalition für eine Anhebung der Bafög-Fördersätze um sieben Prozent. Um denselben Satz werden auch die Einkommensfreibeträge angehoben, bis zu denen die Förderung gezahlt wird.

Der monatliche Förderhöchstsatz steigt mit der Reform um rund 9,7 Prozent. Statt derzeit 670 Euro werden künftig maximal 735 Euro Bafög gezahlt. Erhöht werden auch die Wohnzuschläge und die Obergrenzen für Zuverdienst und Vermögen von Bafög-Empfängern. Nach Schätzungen der Bundesregierung könnten durch die Neuregelungen etwa 110.000 junge Menschen zusätzlich von der Förderung profitieren.

Neu ist auch, dass ab Januar 2015 der Bund die Finanzierung der Ausbildungsförderung alleine übernimmt. Die Länderhaushalte werden dadurch nach Angaben der Bundesregierung um jährlich etwa eine Milliarde Euro entlastet.

Die letzte Bafög-Erhöhung liegt etwa vier Jahre zurück. Auf die neuen Verbesserungen müssen Studenten und Schüler aber jetzt noch zwei Jahre warten. Die Opposition scheiterte am Donnerstag im Bundestag mit Anträgen, die Bafög-Erhöhungen großzügiger zu gestalten und vorzuziehen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Beschluss im Bundestag: Studenten bekommen ab 2016 mehr Bafög"

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  • Der jungen Generation von heute wird das Geld vorne und hinten reigeschoben.
    Die lerne gar nicht mehr, dass Geld nicht vom Himmel fällt.
    Wir sind früher in den Ferien nach Hause zu Mama gefahren, waren froh, mal wieder ein bißchen verwöhnt zu wrden und gingen arbeiten.
    Heute fällt für die junge Generation das Geld offenbar vom Himmel.
    Kein Wunder, dass viele von denen später im Leben nicht klar kommen

  • Nicht nur das: Die meisten Absolventen mit akademischen Abschluss werden keinen entsprechenden Arbeitsplatz finden.

    Wir sollten vor diesem Hintergrund das BAFöG abschaffen.

    Persönliche Qualitäten sind wichtig: U. a. unter Beweis zu stellen, aus eigener Kraft ein Studium zügig durchzuziehen. Das können eben nur die wirklich Begabten und psychisch Belastbaren. Und genau diese Qualitäten sind gefragt.

    Die Zugangsvoraussetzungen für das Studium sollten daher verschärft werden, damit nur noch diejenigen studieren, die tatsächlich herausragen.

    Zu meiner Zeit machten nur 1 % eines Jahrgangs Abitur, und studierten dann auch in der Regel. Wir müssen nicht unbedingt auf 1% zurück, doch 5 bis 10 % sollten auf jeden Fall genug sein (statt 50 bis 70 %).

  • Wie haben denn die Studenten studiert, als es noch kein Bafög gab?
    Soweit ich mich erinnere, sind etliche Studenten in den Sommerferien arbeiten gegangen, statt Rucksacktourismus rund um die Welt zu pflegen.
    Aber dies ist Schnee von gestern.

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