Besuch in Deutschland
Wie willkommen ist der Emir?

Es ist nicht alles Gold, was glänzt für den Emir von Katar heute in Berlin. Sein Staat ist wichtiger Investor, aber auch der Terrorfinanzierung verdächtig. Entsprechend groß ist der Unmut in der deutschen Politik.
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BerlinGroßer Bahnhof für den Emir von Katar: Bei seinem Besuch in Berlin wird Scheich Tamim Bin Hamad al-Thani nicht nur Bundespräsident Joachim Gauck treffen. Auch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (beide SPD) wird er empfangen. Der hohe Besuch birgt einige Brisanz. Politiker von CDU, SPD, Linken und Grünen fordern, dass in den politischen Gesprächen auch kritische Themen angesprochen werden.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Joachim Pfeiffer, plädierte allerdings auch dafür, die wirtschaftlichen Beziehungen zu dem Golfstaat weiter auszubauen. „Katar ist ein wichtiger Wirtschafts-, Handels- und Investitionspartner der Bundesrepublik Deutschland und einer der wenigen Stabilitätsanker auf der arabischen Halbinsel“, sagte der CDU-Politiker Handelsblatt Online. Daher gelte es, in die deutsch-katarische Beziehung weiter zu investieren. „Selbstverständlich stehen dabei auch kritische Fragen, wie die Rolle Katars in Syrien und die Menschenrechtsverletzungen auf der Tagesordnung“, fügte Pfeiffer hinzu.

Pfeiffer bringt damit die Problemlage auf den Punkt. Einerseits ist Katar für die deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung - immerhin hat der Wüstenstaat 18 Milliarden Dollar investiert; andererseits stehen Vorwürfe im Raum, die beslang nicht ausgeräumt sind.

Der neue Staatschef Al-Thani, der sein Amt im Juni 2013 von seinem Vater übernommen hat, stand zuletzt wegen des Verdachts in der Kritik, die von der Bundesregierung als Terrororganisationen geführten Hamas und Islamischer Staat (IS) zu finanzieren. Außerdem werden Katar Menschenrechtsverletzungen auf den Baustellen für die Fußballweltmeisterschaft 2022 vorgeworfen.

Dessen ungeachtet ist Deutschland für den Golfstaat ein attraktives Investitionsziel. Katar ist nach eigenen Angaben sogar der größte arabische Investor in Deutschland. Kürzlich kaufte sich ein Scheich aus Katar bei der Deutschen Bank ein und wurde so zum größten Einzelaktionär. Bei VW hält die Katar Holding 15,6 Prozent und bei Hochtief hat Katar einen Aktienanteil von zehn Prozent. Zudem investieren die Katarer in Siemens.

Kommentare zu " Besuch in Deutschland: Wie willkommen ist der Emir? "

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  • Herr C.Falk
    Vor allm hatten die Politiker früherer Jahre einen hohnen Bildungsgrad und Anstand.
    Schmidt wr dr letzte mit Anstand der von Bord ging, danach kam nur noch Schrott und seit Merkel ist es fast unerträglich

  • Kürzlich kaufte sich ein Scheich aus Katar bei der Deutschen Bank ein und wurde so zum größten Einzelaktionär
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    So langsam sollten wir mal fragen, was usn in Deutschland eigentlich noch gehört.
    Das große Erwachen -und dies wird kommen- wird sehr grausam werden

  • Man kann von den Politikern einer älteren Generationen etwa eines Franz Josef Strauss eines Helmut Schmidt oder eines Roman Herzog halten was man will, diese Männer hatten innere Souveränität und Persönlichkeit und entsprechend war auch ihre Politik.

    Ein Herr Gauck oder eine Frau Merkel spielen nur Politik und ihr hohles Gerede entweder in einem schmalzigen Predigerjargon oder als floskelhaftes
    und abgeschmacktes Politikerdeutsch und Zumutung an das Publikum offenbart nur Ihr marionettenhaftes Gebaren.

    Der Prediger Gauck, der mit "Verantwortungsgerede" auf der Münchner Sicherheitskonferenz nicht anderes als seine "Aufgabe" ansah,als dem deutschen Wähler wieder eine Art von Bellizismus beizubringen, ist ein besonders kennzeichnendes Exempel für vorauseilenden Gehorsam...

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