Betrunken am Steuer
Künast feuert Wahlkampfmanager wegen Alkoholfahrt

Renate Künast will im Herbst Berlins Regierenden Bürgermeister aus dem Amt kegeln. Dafür braucht sie zündende Ideen. Die sollte ihr Wahlkampfmanager liefern, doch der wurde festgenommen. Die Grünen reagierten prompt.
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BerlinDer wegen Trunkenheit am Steuer festgenommene Wahlkampfmanager und Landesgeschäftsführer der Berliner Grünen, André Stephan, ist von seinen Aufgaben entbunden worden. Das teilten die Parteisprecher Bettina Jarasch und Daniel Wesener am Mittwoch mit.

Die Alkoholfahrt ereignete sich laut „Bild“-Zeitung am Morgen in Berlin-Mitte. Die Polizei sagte auf Anfrage, dass der 31-Jährige an der Ecke Holzmarktstraße/ An der Michaelbrücke vorläufig festgenommen wurde. Der Mann habe dabei erheblichen Widerstand geleistet und durch einen Tritt einen Beamten leicht verletzt. Zudem habe er die Polizisten beleidigt und zu Fuß flüchten wollen.

Der Landesgeschäftsführer war im November 2010 zum Wahlkampfmanager für die Berliner Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2011 berufen worden. Für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin kandidiert Grünen-Bundestagsfraktionschefin Renate Künast.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ist das Ihr parteipolitischer "All-round-Textbaustein", den Sie immer dann platt reinpasten, wenns gegen das geht, was Sie als "konservativ" erkannt zu haben glauben ??

  • Herzallerliebst, wie sehr sich hier das konservative Lager echauffiert. Ohne Wenn und Aber: Eine Trunkenheitsfahrt ist ebenso wenig zu bagatellisieren wie der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Frage, die sich jedoch jeder der sich hier Aufregenden stellen müsste ist die, wieso ein Wolfgang Schäuble trotz seiner Verstrickungen in die Kohl`sche Parteispenden-Affaire nach wie vor Bundesminister ist und wie es denn kommt, dass ein Helmut Kohl bis heute ohne jedwede rechtliche Sanktion dazu schweigt, von wem die Parteispenden seinerzeit kamen. Fragen lassen müssen sich oben genannten Personen ebenso sehr, wie es denn mit ihrem konservativen Saubermann-Image zu vereinbaren ist, dass der „brutalst mögliche“ Aufklärer und Einheimser „jüdischer Vermächtnisse“ bis vor wenigen Monaten der Ministerpräsident Hessens war? Oder darf an dieser Stelle an den Provinzfürsten Adolf Sauerland nebst seiner Entourage CDU erinnert werden, die bis dato jedwede (moralische) Verantwortung für den qualvollen Tod von 21 Menschen während der Loveparade im Sommer letzten Jahres in Duisburg vehement ablehnen aus dem Grund heraus, andernfalls sämtliche Pensionsansprüche zu verlieren? Die Cause „zu Guttenberg“ ist ausgestanden, sollte aber nicht in Vergessenheit geraten und rundet den Eindruck, den man vom konservativen Lager gewinnen muss, ab.

  • @ gruenenfresser
    Dümmer gehts nimmer - oder wie?
    Eben weil ein Wahlkampfmanager eine Vorbildfunktion hat, gehört er aus der Position entfernt.
    Wobei, für sie scheint jemand der trinkt, sich dann ins Auto setzt und anschließend auch noch pöbelt ja zu den Vorbildern zu gehören - das erklärt schon mal recht viel.

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